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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

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Perspektive Innenstadt! (Niedersachsen)  

Niedersachsen unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten. Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ umfasst 117 Millionen EUR aus EU-Coronahilfen, das im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) programmiert wird. Kommunen können bereits ab dem 17. Juni Anträge beim Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung stellen. Nach Aufnahme in das Programm sollen Städte und Gemeinden mit nach Einwohnerzahl gestaffelten Budgets zwischen 320.000 Euro und 1,5 Millionen Euro ausgestattet und so befähigt werden, kurzfristig neue Projekte und Konzepte für ihre Innenstädte umzusetzen. Die Projekte müssen bis März 2023 abgeschlossen sein.

Fördergebiet

Niedersachsen

Geltungsdauer

31.03.2023

Für wen?

Es können sich ausschließlich Kommunen in Niedersachsen für das Sofortprogramm bewerben.

 

- Antragsberechtigt sind alle niedersächsischen Städte und alle Samt- oder Einheitsgemeinden

ab 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, in denen mindestens ein Grundzentrum festgelegt ist.

 

- Ist beispielsweise eine Mitgliedsgemeinde mit einem Grundzentrum an einer Teilnahme interessiert, muss der Antrag von der Samtgemeinde gestellt werden.

 

(Sonderregelungen für Kommunen unter 10.000 Einwohnern können einem Informationsblatt des nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung entnommen werden: www.arl-bs.niedersachsen.de/download/171128/FAQ_Haeufig_gestellte_Fragen_zum_Sofortprogramm_Perspektive_Innenstadt_Juli_2021.pdf)

Was wird gefördert?

Ziele des Sofortprogramms sind:

 

- Die Städte und Gemeinden sollen mit dem Programm die Chance nutzen, Geschäftsmodelle an neue Herausforderungen anzupassen, gezielte neue Möglichkeiten zur Erschließung der Innenstädte mit nachhaltigen Verkehrsangeboten zu entwickeln und innovative Nutzungskonzepte für die Innenstädte zu implementieren.

 

- Dazu können z.B. Existenzgründungen mit neuen Produkt- und Dienstleistungskonzepten (einschließlich Ansätzen zur Kreislaufwirtschaft), sozial integrative Dienstleistungen, Gesundheitsangebote, kulturelle Begegnungsräume, integrative Wohn- und Arbeitsprojekte, Modellprojekte und zusätzliche Angebote zur klimaschonenden Mobilität oder Erholungsräume zur Stärkung der Biodiversität zählen.

 

- Mit dem Sofortprogramm sollen Investitionen initiiert und Maßnahmen umgesetzt werden, die möglichst einen Beitrag zu Digitalisierung und/oder Klimaschutz leisten und insgesamt einer zunehmenden Verödung der Innenstädte entgegenwirken. Ein besonderes Gewicht sollte auf Maßnahmen liegen, die zum Klimaschutz beitragen.

 

Die konkreten Fördergegenstände, welche in kategorisierte Handlungsfelder unterteilt wurden, können dem Informationsblatt des nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung entnommen werden, siehe Link.

 

 

Gefördert werden zudem auch die Bereiche Kultur, Freizeit und Tourismus (Handlungsfeld 4):

 

- Innerstädtische Freizeit- und Tourismusangebote sowie Kulturprojekte (Entwicklung und Umsetzung von Veranstaltungen und / oder Events zur Wiederbelebung der Innenstädte)

- Investive Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung und touristischen Inwertsetzung der Innenstadt (z.B. Schaffung von Ruhe- und Erholungszonen)

- Digitalisierung von touristischen Angeboten und Produkten in der Innenstadt (z.B.innovative und auf neue Zielgruppen ausgerichtete Stadtführungen)

Art und Höhe der Zuwendung

Die jeweilige Kommunen bekommt nach erfolgreicher Antragsstellung bei der VB eine Mitteilung über einen für sie reservierten Betrag, den sie für ihre Projektförderung einplanen können. Dabei sind - im Einklang mit den Vorgaben der dann vorliegenden Richtlinie - mehrere kleinere Projekte oder auch wenige größere Projekte möglich.

 

Den Kommunen sollen flächendeckend Budgets für die Innenstadtentwicklung zur Verfügung

stehen. Folgende Budgetcluster sind dafür vorgesehen:

- Cluster 4 (Kommunen / Kommunalverbünde ab 10.000 bis unter 25.000 Einwohner): 320.000 EUR

- Cluster 3 (Kommunen ab 25.000 bis unter 40.000 Einwohner): 650.000 EUR

- Cluster 2 (Kommunen ab 40.000 bis unter 65.000 Einwohner): 900.000 EUR

- Cluster 1 (Städte ab 65.000 Einwohner): 1.500.000 EUR

 

- Kommunalverbünde sind möglich, um über die 10.000 Einwohner-Grenze und in das Cluster

4 zu kommen. In Cluster 1-3 sind keine Kommunalverbünde zulässig.

 

- Kommunen, die bis zum 31.03.2022 keinen Einzelprojektantrag gestellt haben, „verlieren“

ihr Budget. Diese offenen Budgets können dann ggf. Kommunen mit höherem Bedarf

zugeordnet werden.

 

- Kommunen, die ihre reservierten Budgets bis zum 30.06.2022 nicht durch beantragte Einzelprojekte gebunden haben, „verlieren“ das nicht ausgeschöpfte Budget ebenfalls. Diese offenen Budgets können dann ggf. Kommunen mit höherem Bedarf zugeordnet werden.

 

- Die Kommunen werden über mögliche Erhöhungen die Veränderungen des reservierten Budgets vom MB informiert.

 

Nach Aufnahme der Kommune in das Programm durch die Verwaltungsbehörde EFRE und ESF und einem Bescheid über den reservierten Mittelansatz, auf Grundlage der veröffentlichten Richtlinie ab Oktober 2021 bei der NBank.

Bewerbungsverfahren

Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) hat das Programm federführend unter Beteiligung von Wirtschafts- und Umweltministerium und in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden entwickelt und ist verantwortlich für die (derzeit noch in Abstimmung befindliche) Richtlinie.

 

- Die Antragsstellung und Bewilligung der Einzelprojekte wird auf Grundlage der Richtlinie bei der NBank erfolgen. (Ab Oktober 2021)

 

- Die vier Ämter für regionale Landesentwicklung (ÄrL) unterstützen bei der Aufnahme der

Kommunen in das Programm und fungieren als bewährte Ansprechpartner für inhaltliche Fragen.

 

Achtung: (momentane Einreichung möglich)

Bitte senden Sie die eingescannte Version des unterschriebenen Antrages auf Aufnahme in das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ und die Zuteilung eines kommunalen Budgets für die Projektumsetzung bis zum 15.07.2021 an folgende Mailadresse:

 

MB-Innenstadtprogramm@mb.niedersachsen.de

 

Der Originalantrag ist zeitnah postalisch nachzureichen an das:

Nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung

Verwaltungsbehörde EFRE und ESF

Osterstraße 40

30159 Hannover

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Niedersachsen unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten mit dem neuen Sofortprogramm "Perspektive Innenstadt". Nach Aufnahme in das Programm sollen Städte und Gemeinden mit nach Einwohnerzahl gestaffelten Budgets zwischen 320.000 EUR und 1,5 Millionen EUR ausgestattet und so befähigt werden, kurzfristig neue Projekte und Konzepte für ihre Innenstädte umzusetzen.

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