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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

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Corona-Härtefallhilfen Bayern  

Mit der Corona-Härtefallhilfe unterstützen Bund und Länder Unternehmen und Selbständigen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt werden können. Diese Ergänzungshilfe zu den bisherigen Corona-Unternehmenshilfen bietet den Ländern auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Möglichkeit zur Förderung von Unternehmen, die im Ermessen der Länder eine solche Unterstützung benötigen.

Fördergebiet

Bayern

Geltungsdauer

31.12.2022

Für wen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland, Soloselbstständige und gemeinnützige Organisationen, die corona-bedingte Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent vorweisen können.

 

Diese Umsatzhöchstgrenze entfällt für vom Lockdown betroffene Unternehmen (Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie, des Großhandels und der Reisebranche).

 

Antragsberechtigt sind auch Selbständige, deren überwiegender Teil der Einkünfte (d.h. mindestens 51 Prozent) im Jahr 2019 oder in den Monaten Januar und Februar 2020 aus der Vermietung oder Verpachtung von Ferienwohnungen oder anderen zu touristischen Übernachtungen genutzten Immobilien stammt. Ein Gewerbeschein ist hier nicht erforderlich. Das vermietete Objekt muss sich in Bayern befinden und dem Markt zur Verfügung stehen (z.B. durch ein Onlinebuchungssystem oder Gastgeberverzeichnis). Ferner muss ein regelmäßiger Mieterwechsel stattfinden und die Dauer der einzelnen Vermietung darf in der Regel nicht mehr als sechs Wochen betragen.

 

Unternehmen und Selbständige, die Billigkeitsleistungen im Rahmen anderer Corona-Hilfsprogramme des Bundes, der Länder oder Kommunen erhalten haben oder hätten erhalten können, sind für die Härtefallhilfe nicht antragsberechtigt. Diese Einschränkung beziehts sich inhaltlich nur auf Corona-Hilfsprogramme, die denselben Förderzweck wie die Härtefallhilfe (Sicherung der wirtschaftlichen Existenz aufgrund der Corona-Pandemie) verfolgen, und zeitlich auf solche Monate im Leistungszeitraum, für die bereits ein anderes Corona-Hilfsprogramm eine Billigkeitsleistung vorsieht (Überbrückungshilfe II, III, Novemberhilfe, Dezemberhilfe)

Was wird gefördert?

Gefördert werden nachweislich corona-bedingte Liquiditätdengpässe (Umsatzeinbußen von mind. 30 Prozent).

 

Förderfähig sind die gemäß Überbrückungshilfe III förderfähigen Fixkosten (einschließlich der Sonderregelungen für bestimmte Branchen), die im Leistungszeitraum November 2020 bis Juni 2021 anfallen.

 

Zudem sind im Einzelfall folgende Kosten förderfähig:

 

- regelmäßig anfallende betriebliche Fixkosten (z.B. TÜV-Kosten; Versicherungsbeiträge etc.), die nur außerhalb des eigentlichen Förderzeitraums, d.h. im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 fällig geworden sind (z.B. bei nur jährlicher Fälligkeit).

 

- Kostenersatz für regelmäßig eingebrachte Arbeitsleistung in Höhe von 1.180 Euro pro Monat, wenn in der Gewinn- und Verlustrechnung des Antragstellers kein Geschäftsführergehalt enthalten ist und ansonsten keine betrieblichen Fixkosten geltend gemacht werden.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Bagatellgrenze liegt bei 2.000 EUR

Der maximale Fördersatz beträgt 100.000 EUR

 

Die Härtefallhilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

 

- 100 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,

- 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen einschließlich 50 Prozent und 70 Prozent,

- 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und bis 50 Prozent

 

jeweils im Fördermonat im Vergleich zum jeweiligen Referenzmonat.

Bewerbungsverfahren

Die Antragsstellung erfolgt ausschließlich über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, vereidigter Buchprüfer). Dabei entstehende Kosten sind förderfähig. Direktanträge sind nicht möglich. Die Anträge sind elektronisch übe rein länderübergreifendes Antragsportal zu stellen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Soloselbstständige, die die bisher veröffentlichten Corona-Hilfen nicht beantragen konnten, obwohl sie nachweislich Umsatzeinbußen durch die Pandemie verzeichnet haben, können über die Härtefallhilfen finanzielle Unterstützung beantragen.

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