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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

583 Treffer:
Förderfonds Kultur & Alter  

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Teilnahme älterer, alter und hochaltriger Menschen am gesellschaftlich-kulturellen Leben.

Fördergebiet

Nordrhein-Westfalen

Für wen?

Antragsberechtigt sind alle nordrhein-westfälischen Kulturschaffenden, kommunale und freie Kulturinstitutionen sowie Einrichtungen der sozialen Altenarbeit.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen zur Stärkung der Kreativität durch Erhalt und Erwerb kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen sowie zur Entwicklung der kulturellen Bildung älterer Menschen.

Beispiele

Das zu fördernde Projekt muss zumindest eines der folgenden Ziele verfolgen: Öffnung neuer Zugänge in Kultureinrichtungen für ältere Menschen; Thematisierung interkultureller Aspekte in der Arbeit mit Älteren; Kooperation und Vernetzung verschiedener Akteure der Altenkulturarbeit in der Kommune, der Region bzw. dem Land Nordrhein-Westfalen.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Die Bagatellgrenze liegt für Gemeinden und Gemeindeverbände bei 12.500 EUR und für alle anderen Antragsteller bei 2.000 EUR.

Bewerbungsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst ist bis zum 21. September eines Jahres eine Projektskizze beim Kompetenzzentrum für Kultur und Bildung im Alter (Kubia) Küppelstein 34 42857 Remscheid Tel. (0 21 91) 79 42 94 Fax (0 21 91) 79 42 90 E-Mail: foerderfonds@ibk-kultur.de Internet: http://ibk-kubia.de einzureichen. Nach positivem Bescheid sind die Anträge vor Beginn des Vorhabens bis spätestens zum 20. November für das Folgejahr unter Verwendung der vorgesehenen Formulare bei der Bezirksregierung zu stellen, in deren Bezirk das Vorhaben durchgeführt werden soll.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der Antragsteller muss eine angemessene Eigenleistung erbringen. Das zu fördernde Projekt muss zeitlich befristet sein. Die Bewilligungsbehörde kann den Antragsteller verpflichten, die Projektergebnisse und -erfahrungen auszuwerten und zu dokumentiere

Weitere Informationen  
Fachkräfte.NRW – Projektaufruf zur Initiative der Fachkräftesicherung  

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt aus Mitteln des Programms EFRE.NRW Wachstum und Beschäftigung 2014–2020 und des Europäischen Sozialfonds (ESF) Maßnahmen im Rahmen der Landesinitiative Fachkräftesicherung.

Fördergebiet

Nordrhein-Westfalen

Für wen?

Teilnahmeberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Wirtschaftsfördereinrichtungen, Träger von beruflichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, öffentliche Berufskollegs und Berufskollegs als Ersatzschulen in freier Trägerschaft, Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern, Kommunen sowie lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure, Vereine, Stiftungen, Verbände. Weitere Institutionen können sich ggf. als Kooperationspartner an den Vorhaben beteiligen.

Was wird gefördert?

Das Programm gliedert sich in folgende Handlungsfelder: Stärkere Nutzung des Erwerbspotenzials, Stärkere Berücksichtigung des technischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0, Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur.

Beispiele

Mitfinanziert werden insbesondere Vorhaben in folgenden Bereichen: Qualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen, insbesondere zum Nachholen von Berufsabschlüssen, Verbesserung der Ausbildungssituation in den Betrieben zur Senkung der Ausbildungsabbrüche, Schaffung von Voraussetzungen für gesunde Arbeit und demografiefeste Gestaltung der Arbeitsorganisation, Verbesserung von Führung und Kommunikation im Sinne guter Arbeit, Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung, berufliche Einbindung von Studienabbrechern, Informations-, Kommunikations- und Beratungsmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Der Umfang der Förderung beträgt maximal 50% der förderfähigen Gesamtausgaben.

Bewerbungsverfahren

Projektskizzen können in den Handlungsfeldern 1 und 2 zu den Stichtagen 28. Februar 2019, 31. Mai 2019, 30. September 2019, 31. Januar 2020 und 31. Mai 2020 und im Handlungsfeld 3 laufend über die Regionalagenturen bzw. über die Bezirksregierungen eingereicht werden. Interessierten Trägern, Institutionen und Unternehmen wird empfohlen, sich vor Einreichen eines Projekt-Beitrags durch die zuständige Regionalagentur beraten zu lassen. Die Anschriften der zuständigen Regionalagenturen können im Internet abgerufen werden: http://www.regionalagenturen.nrw.de. Förderfähige Vorhaben werden von einem Auswahlgremium der Landesregierung als beteiligte Stelle ausgewählt. Daran schließt sich das reguläre Antrags- und Bewilligungsverfahren an. Örtlich zuständig sind: die Bezirksregierung Arnsberg für die Arbeitsmarktregionen Hellweg-Hochsauerland, Mittleres Ruhrgebiet, Märkische Region, Westfälisches Ruhrgebiet und Siegen-Wittgenstein/Olpe, die Bezirksregierung Detmold für die Arbeitsmarktregion Ostwestfalen-Lippe und für übergeordnete/überregionale Projekte, die Bezirksregierung Düsseldorf für die Arbeitsmarktregionen Bergisches Städtedreieck, Mittlerer Niederrhein, Düsseldorf/Kreis Mettmann, Niederrhein und Mülheim/Essen/Oberhausen, die Bezirksregierung Köln für die Arbeitsmarktregionen Region Aachen, Region Köln und Bonn/Rhein-Sieg sowie die Bezirksregierung Münster für die Arbeitsmarktregion Münsterland und die Emscher-Lippe-Region.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Ziel ist die Aktivierung und Unterstützung der vorhandenen Fachkräftepotenziale und deren Weiterentwicklung zur Vermeidung einer künftigen Fachkräftelücke.

Weitere Informationen  
Bildungsscheck NRW  

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen, Selbständigen und Berufsrückkehrenden an beruflicher Weiterbildung.

Fördergebiet

Nordrhein-Westfalen

Für wen?

Zielgruppen des Förderangebotes sind im individuellen Zugang Beschäftigte in KMU, Selbständige und Berufsrückkehrende, die in Nordrhein-Westfalen leben und/oder arbeiten, insbesondere: Personen, die sich durch Veränderungen am Arbeitsplatz und im Betrieb neuen Herausforderungen stellen müssen, wie z.B. der beschleunigten technischen Entwicklung, Personen, die sich in beruflichen Veränderungsprozessen befinden, Personen, die in den Beruf zurückkehren möchten, sowie Beschäftigte mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen, die sich nachqualifizieren müssen. Im betrieblichen Zugang sind kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 249 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Sitz oder Arbeitsstätte in Nordrhein-Westfalen förderfähig.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Weiterbildungen zur beruflichen Qualifizierung und Vermittlung fachlicher Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen. Es werden auch neue Formen der Weiterbildung wie z.B. onlinebasierte Fortbildungen (z.B. Webinare) und E-Learning gefördert. Im betrieblichen Zugang werden auch innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) gefördert.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt maximal 50% der Kurskosten, höchstens jedoch 500 EUR. Beim betrieblichen Zugang können max. zehn Bildungsschecks, beim individuellen Zugang ein Bildungsscheck je Kalenderjahr beantragt werden.

Bewerbungsverfahren

Die Bildungsschecks werden nach Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle vergeben und können dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht werden. Anlaufstellen sind beispielsweise Kammern, Wirtschaftsförderungen, Volkshochschulen oder Weiterbildungs-Netzwerke.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der Zugang ist sowohl individuell als auch betrieblich möglich. Beschäftigte und Selbständige können für ihre berufliche Weiterentwicklung ebenso einen Bildungsscheck in Anspruch nehmen wie Betriebe, die im Rahmen ihrer Personalentwicklung geeignete Qualifizierungen für ihre Mitarbeiter durchführen

Weitere Informationen  
Kooperationsprogramm INTERREG V A Großregion  

In der Großregion Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen, Luxemburg und der Region Wallonien werden grenzüberschreitende kleine Kooperationen und großangelegte Projekte aus EFRE-Mitteln in Höhe von 140 Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt des großregionalen Raums zu stärken und grenzbedingte Hemmnisse zu verringern.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz Saarland

Geltungsdauer

31.12.2020

Für wen?

Voraussetzung für die Förderung ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb eines Projektes (mindestens zwei Projektpartnern aus mindestens zwei verschiedenen Mitgliedstaaten im Kooperationsraum der Großregion). Antragsberechtigt sind öffentliche Einrichtungen oder gleichgestellte Stellen; Gebietskörperschaften (lokale, regionale etc.); universitäre oder wissenschaftliche Einrichtungen, einschließlich Kompetenzzentren und Forschungseinrichtungen; Einrichtungen, die Unternehmen unterstützen, wie Handwerkskammern, Handelskammern, Entwicklungsagenturen, Technologietransfereinrichtungen etc.; Bildungseinrichtungen; Einrichtungen der zivilen Gesellschaft (Vereinssektor, gemeinnützige Organisationen); Vereine und Verbände sowie Unternehmen im Programmgebiet INTERREG V A Großregion

Was wird gefördert?

Die grenzüberschreitenden Projekte müssen sich in eine der vier Prioritätsachsen einordnen:

– Prioritätsachse 1: Die Entwicklung eines integrierten Arbeitsmarkts durch die Förderung von Bildung, Ausbildung und Mobilität weiter vorantreiben,

– Prioritätsachse 2: Eine umweltfreundliche Entwicklung der Großregion und eine Verbesserung des Lebensumfelds sicherstellen,

– Prioritätsachse 3: Verbesserung der Lebensbedingungen,

– Prioritätsachse 4: Die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Großregion steigern.

Beispiele

Digitale Kommunikationsstrategien in der touristischen Großregion; Grenzüberschreitendes Ticketing

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt im Allgemeinen bis zu 60% der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Bewerbungsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektvorschläge können im Rahmen von Ausschreibungen eingereicht werden

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit ist ein wichtiges Anliegen der EU. Dieses Programm bietet die Chance, durch grenzüberschreitendende Kooperationen wie z.B. bei der Erschließung gemeinsamer Naturräume oder der digitalen Vermarktung Synergien der Zusammenarbeit gezielt nutzen zu können.

Weitere Informationen
  • Zuwendungsgeber : Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
  • Ansprechpartner (Projektträger) : Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD); Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
  • http://www.interreg-gr.eu
 
Betriebsberatungen für Existenzgründer  

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt Vorhaben der Existenzgründung und Unternehmensnachfolge aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel, Tourismus, sonstige Dienstleistungen und Freie Berufe durch Zuwendungen zu externen Beratungskosten.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz

Für wen?

Antragsberechtigt sind

– bei Existenzgründungs- bzw. Nebenerwerbsgründungsberatungen: natürliche Personen, die sich selbständig machen wollen,

– bei Betriebsübergabeberatungen: gewerbliche und freiberufliche Unternehmer mit Mehrheitsanteilen an kleinen Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Beratungen

– von natürlichen Personen vor Gründung einer selbständigen Vollexistenz, auch durch Übernahme bestehender Betriebe oder eine tätige Beteiligung,

– von natürlichen Personen zur schrittweisen Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit im Rahmen einer Nebenerwerbsgründung sowie

– von älteren Betriebsinhabern im Zusammenhang mit Unternehmensnachfolgen (Betriebsübergabeberatung).

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss. Die Höhe der Förderung beträgt 50% der vom Berater in Rechnung gestellten Beratungskosten, jedoch max. 400 EUR je Tagewerk. Ein Tagewerk umfasst mindestens acht Beratungsstunden. Beratungen unter vier Stunden sind von der Förderung ausgeschlossen. Je nach Art des Vorhabens sind bis zu neun Tagewerke förderfähig.

Bewerbungsverfahren

Anträge sind vor Beauftragung des Beraters an die zuständige Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer zu stellen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Ziel der Förderung ist es, Gründungswillige bei den Vorbereitungen auf die Selbständigkeit zu unterstützen und Betriebsinsolvenzen zu vermeiden.

Weitere Informationen  
Schaffung von Barrierefreiheit in gewerblichen touristischen Unternehmen  

Das Land Rheinland-Pfalz gewährt auf Basis der Tourismusstrategie des Landes und im Wege der Projektförderung Zuwendungen an kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen aus dem Tourismusbereich in Rheinland-Pfalz.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz

Für wen?

Gefördert werden kleine und mittlere gewerbliche, touristische

- Beherbergungsbetriebe, die nach Abschluss der Maßnahme mindestens zehn Betten und 10 % der Zimmer barrierefrei ausgebaut haben,

- Gastronomiebetriebe, die nach Abschluss der Maßnahme über mindestens zehn Tische verfügen und insgesamt 50% der Tische barrierefrei nutzbar haben,

- Campingbetriebe, die nach Abschluss der Maßnahme über mindestens zehn Stellplätze verfügen

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Durchführung von Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit. Aufwendungen können für folgende Vorhaben gewährt werden: Umbau, Errichtung und Erweiterung von Gebäuden zur Erreichung der Barrierefreiheit, Anschaffung von Einrichtungsgegenständen und sonstigen Wirtschaftsgütern, die der Schaffung der Barrierefreiheit dienlich sind.

Beispiele

Türverbreiterung sowie Neuanschaffung und Um- und Einbau barrierefreier Eingangs-/Durchgangstüren; Anschaffung/Bau/Einbau von Rampen oder eines Treppen- oder Hubliftes oder einer Hebebühne; Einbau Aufzug/Lift in geeigneter Größe und entsprechender Bedienung; Baumaßnahmen zur Vergrößerung von Bewegungsflächen und Verbreiterung von Fluren und Wegen; Absenkung von Stufen im Innen bereich, Herstellung geeigneter Oberflächenbeschaffenheit, Herstellung geeigneter Parkplätze und Zuwege; Anschaffung von Wegebegrenzungen; Absenkung von Stufen im Außenbereich; Um- und Ausbau von Sanitärräumen; Anschaffung/Einbau geeigneter WC, Waschbecken, Dusche, Sitze; Anschaffung/Einbau von Umlaufschranken, Handläufen und Haltestangen, Stütz- und Haltegriffen; Bau/Umbau/Anschaffung einer barrierefreien Umkleidekabine sowie Anschaffung/Einbau von Badelift und geeigneten Badevorrichtungen (bei Betrieben mit barrierefreiem Schwimmbad/Sauna); Anschaffung/Einbau geeigneter Möbel, sowohl für Gemeinschaftsflächen (z.B. Empfang, gastronomischer Bereich, Wellnessbereich) als auch für die barrierefreien Zimmer bzw. Wohnungen (z. B. Bett, Schrank, Bad- und Balkonmöbel)

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss in Höhe des Förderhöchstsatzes von bis zu 40 %, wenn das Investitionsvorhaben in den Modellregionen, die mittels des Wettbewerbs „Tourismus für Alle – Wettbewerb zur Entwicklung barrierefreier touristischer Modellregionen in Rheinland-Pfalz“ festgelegt wurden, umgesetzt wird. Im übrigen Rheinland-Pfalz beträgt der Förderhöchstsatz bis zu 30 %. Der Mindestzuschussbetrag zum Bewilligungszeitpunkt liegt bei 20.000 Euro. Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe. Die Höchstgrenze von maximal 200.000 Euro innerhalb von drei Steuerjahren ist zu beachten.

Bewerbungsverfahren

Anträge interessierter Beherbergungs-, Gastronomie- und Campingbetriebe können bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gestellt werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Fördermittel zur Verbesserung der Barrierefreiheit gemäß dem Qualitäts- und Komfortmerkmal „Reisen für Alle“ (www.reisen-fuer-alle.de) werden aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen
  • Zuwendungsgeber : Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
  • Ansprechpartner (Projektträger) : Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau; Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz
  • https://isb.rlp.de/foerderung/282.html
 
Touristische Marketing- und Infrastrukturprojekte in barrierefreien Modellregionen  

Dass Land Rheinland-Pfalz gewährt auf Basis der Tourismusstrategie des Landes Zuwendungen für die Errichtung, Erweiterung und Attraktivitätssteigerung öffentlicher touristischer Infrastruktureinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Ziel der Förderung ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der rheinland-pfälzischen Tourismuswirtschaft durch moderne, markt- und zielgruppenorientierte Infrastruktureinrichtungen.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz

Geltungsdauer

31.12.2020

Für wen?

Kommunen und Organisationen mit überwiegend kommunaler Beteiligung. Zuwendungsempfänger sind als Träger der Maßnahme vorzugsweise kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind die Errichtung und Erweiterung von öffentlichen Basiseinrichtüngen der touristischen Infrastruktur, die für die Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Ent­wicklung von Tourismusbetrieben (Beherbergungsbetriebe sowie sonstige touristische Betriebe mit überwiegend touristischem Umsatz) von unmittelbarer Bedeutung sind und überwiegend dem Tourismus dienen. Förderfähig sind auch die Errichtung und Erweiterung von öffentlichen Basiseinrichtungen der touristischen Infrastruktur, die zu einer Verbesserung von Angeboten für Gäste führen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Förderfähig sind weiterhin die Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Vermarktung barrierefreier Tourismusangebote im Rahmen überregionaler Initiativen, einschließlich von Maßnahmen zur Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache.

Beispiele

Beschilderung, Markierung und Möblierung von Prädikatswanderwegen oder touristisch bedeutsamen Radwegen, die Errichtung und der Ausbau von Touristinformationen und von Besucherzentren zu regionalen, touristisch bedeutsamen Themen, die Errichtung von Steganlagen für den Bootstourismus sowie Investitionen in Heilbädern und Kurorten (beispielweise Kurparks, spezielle Kurwege, unentgeltlich zu nutzende Häuser des Gastes als Kommunikations-, Informations- und Schulungszentren für Patientinnen, Patienten und Gäste, unentgeltlich zu nutzende Trink- und Wandelhallen).

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung wird als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den förderfähigen Ausgaben gewährt. Die förderfähigen Ausgaben einer Maßnahme müssen bei der Beschilderung, Markierung und Möblierung von Prä- dikatswanderwegen und von touristisch bedeutenden Radwegen grundsätzlich mindestens 27.000 EUR, bei Maßnahmen zur Vermarktung barrierefreier Tourismusangebote im Rahmen überregionaler Initiativen, einschließlich von Maßnahmen zur Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache mindestens 40.000 EUR, in allen anderen Fällen mindestens 50.000 EUR betragen. Die förderfähigen Ausgaben der Maßnahme dürfen 5 Mio. EUR nicht übersteigen.

Bewerbungsverfahren

Bewilligungsbehörde ist das für den Tourismus zuständige Ministerium. Der Träger der Maßnahme reicht den Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde ein. Übersteigen die unmittelbaren oder mittelbaren finanziellen Belastungen für eine einzelne kommunale Gebietskörperschaft - bei Ortsgemeinden 5.000 EUR, - bei Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden 30.000 EUR, - bei den übrigen kommunalen Gebietskörperschaften 50.000 EUR, sind die Anträge bei der für die betreffenden Gebietskörperschaften zuständigen Aufsichtsbehörde (vgl. § 118 GemO, § 61 der Landkreisordnung) auf dem Dienstweg vorzulegen und sodann der Bewilligungsbehörde weiter­zuleiten. Die übrigen Anträge sind unmittelbar bei der Bewilligungsbehörde zu stellen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Im Rahmen der neuen EFRE-Förderperiode liegt der Schwerpunkt der touristischen Förderung auf der Schaffung und Vermarktung von Angeboten für Gäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dabei sollen Angebote für mehrtägige Reisen im Sinne umfassender Serviceketten geschaffen werden. Diese Förderung erfolgt grundsätzlich für barrierefreie Marketing- und Infrastrukturmaßnahmen in räumlich abgegrenzten Gebieten.

Weitere Informationen  
Betriebsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen (Mittelstandsberatungsprogramm)  

Bei dem Programm handelt es sich um einen verlorenen (nicht rückzahlbaren) Zuschuss zu förderfähigen Beratungsleistungen, die von selbständigen Beratern oder Beratungsunternehmen erbracht werden.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz

Für wen?

Kleine und mittlere Unternehmen gemäß der jeweils gültigen EU-Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz, die förderfähige Beratungsleistungen in Anspruch nehmen wollen.

Was wird gefördert?

Beratungen über alle strategischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Fragen der Unternehmensführung sowie Fragen zum Produkt- und Kommunikationsdesign.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt durch die Vergabe eines Zuschusses zu den von der Beraterin oder dem Berater in Rechnung gestellten Beratungskosten.

 

Die förderfähigen Beratungskosten belaufen sich auf bis zu 800 Euro je Tagewerk. Der Zuschuss beträgt 50 % der in Rechnung gestellten Beratungskosten, d.h. maximal 400 Euro pro Tagewerk. Ein Tagewerk umfasst mindestens acht Beratungsstunden (inkl. Vor- und Nachbereitung sowie Berichterstellung und Fahrzeiten). Zuwendungsfähig sind maximal 15 Tagewerke je Unternehmen innerhalb von drei Jahren. Die Beraterinnen und Berater müssen über die für den Beratungsauftrag erforderlichen Fähigkeiten und ausreichenden Erfahrungen verfügen. Ein Nachweis der Befähigung kann durch Listung bei einer im Fachgebiet allgemein anerkannten Akkreditierungsstelle erfolgen.

Bewerbungsverfahren

Antragsannehmende Stelle und Bewilligungsbehörde ist die ISB.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Durch die Zuwendung soll die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Rheinland-Pfalz durch die Inanspruchnahme externer Beratungsleistungen gestärkt werden.

Weitere Informationen  
Entwicklungsprogramm EULLE - LEADER-Ansatz  

Mit dem Programm sollen Investitionen zur Gestaltung attraktiver Regionen im Rahmen der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie unterstützt werden.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz

Geltungsdauer

31.12.2020

Für wen?

Im Tourismus tätige KMU (Gastronomie, Hotellerie, Campingplätze etc.). Natürliche Personen und Personengesellschaften sowie juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Zusammenschlüsse von lokalen, regionalen Akteuren mit eigener Rechtspersönlichkeit bzw. Vertretung durch eine juristische Person des öffentlichen bzw. privaten Rechts

Was wird gefördert?

Gefördert werden ausschließlich Projekte/Vorhaben (Investitionen, Marketingsmaßnahmen) im Rahmen der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie anerkannten LEADER-Regionen.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung wird als Zuschuss zur Erstattung nachgewiesener förderfähiger Kosten sowie für indirekte Kosten als Pauschalsatz von bis 15 % der förderfähigen direkten Personalkosten gewährt. Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 40% (bis zu 50% bei Innovation).

Fördergrenzen: mind. 2.000 EUR an öffentlichen Zuwendungen, maximal 250.000 EUR an ELER-Mitteln pro Vorhaben (Ausnahmen nur mit Zustimmung der ELER-Verwaltungsbehörde)

Bewerbungsverfahren

Antragstellung erfolgt bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Durch LEADER sollen die Akteure des ländlichen Raums durch einen partizipativen Ansatz Perspektiven entwickeln, wie ihre Region langfristig und nachhaltig für alle Generationen attraktiv gestalltet werden kann.

Weitere Informationen  
ERP-Gründerkredit RLP  

Der zinsverbilligte ERP-Gründerkredit RLP – optional mit einer Haftungsfreistellung der ISB für das durchleitende Kreditinstitut – richtet sich nach dem ERP-Gründerkredit Universell der KfW. Die ISB verbilligt die ohnehin schon günstigen Kredite der KfW zusätzlich.

Fördergebiet

Rheinland-Pfalz

Für wen?

Antragsberechtigt sind Existenzgründerinnen und Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Handwerk, Handel und sonstige Dienstleistungsgewerbe) gemäß der jeweils gültigen EU-Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch Freiberuflerinnen und Freiberufler innerhalb von fünf Jahren nach Beginn der Geschäftstätigkeit.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind alle Investitionen von Unternehmen mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz, die einer mittel-und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen.

Hierzu zählen:

- Alle Formen der Existenzgründung, also Errichtung oder Übernahme eines Unternehmens sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung

- Existenzgründung im Nebenerwerb

- Im Rahmen von Nachfolgeregelungen die Unternehmensübernahme und der Erwerb oder die Aufstockung einer tätigen Beteiligung. Die alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne von Finanzinvestitionen ist nicht förderfähig.

- Festigungsmaßnahmen, mit denen innerhalb von 5 Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit begonnen wird

- Erneute Unternehmensgründung

Art und Höhe der Zuwendung

Die Kreditgewährung erfolgt durch die ISB an die Hausbank zur Weiterleitung an die Endkreditnehmerin den Endkreditnehmer. Form und Umfang der Besicherung werden im Rahmen der Kreditverhandlung zwischen der Antragstellerin oder dem Antragsteller und der jeweiligen Hausbank vereinbart.

Kredithöchstbetrag: 2 Mio. € für Investitionskredite, 500.000 € für Betriebsmittelkredite

100 % der Kosten können durch diesen Kredit unter Beachtung des EU-Beihilferechts finanziert werden.

Die Auszahlung des Kredites erfolgt zu 100 %.

Bewerbungsverfahren

Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank bei der ISB.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Zinsverbilligte Kredite für Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen  
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