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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

12 Treffer:
IKK – Investitionskredit Kommunen  

Die KfW Bankengruppe finanziert Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur.

Fördergebiet

bundesweit

Für wen?

Antragsberechtigt sind

– kommunale Gebietskörperschaften,

– rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften,

– Gemeindeverbände (z.B. kommunale Zweckverbände), die nach dem Standardansatz ein Risikogewicht von Null haben.

Was wird gefördert?

Investitionen sowie Investitionsfördermaßnahmen im Rahmen des Vermögenshaushaltes/-planes des aktuellen Haushaltsjahres (inklusive Haushaltsreste des Vorjahres) in die kommunale und soziale Infrastruktur.

Beispiele

Verkehrsinfrastruktur und Stadtbeleuchtung, Fahrzeugbeschaffung

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Der Kredithöchstbetrag beträgt 150 Mio. EUR pro Jahr und Antragsteller. Der Finanzierungsanteil beträgt bei Kreditbeträgen ab 2 Mio. EUR bis zu 50%, bei Kreditbeträgen unter 2 Mio. EUR bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten. Die Darlehensvergabe erfolgt ausschließlich als Direktkredit.

Bewerbungsverfahren

Anträge sind auf dem vorgesehenen Antragsformular (KfW 600 000 0166) bei der KfW Bankengruppe zu stellen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Mit dem IKK -Investitionskredit Kommunen erhalten Kommunen eine langfristige Finanzierungsmöglichkeit durch einen Direktkredit von der KfW.

Weitere Informationen
  • Zuwendungsgeber : KfW Bankengruppe
  • Ansprechpartner (Projektträger) : KfW Bankengruppe
  • https://www.kfw.de/208
 
IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen  

Die KfW Bankengruppe unterstützt Investitionen kommunaler Unternehmen und gemeinnütziger Organisationen im Bereich der kommunalen und sozialen Infrastruktur. Auch touristische Infrastruktur wird dabei berücksichtigt.

Fördergebiet

bundesweit

Für wen?

Antragsberechtigt sind

– Unternehmen mit mindestens 50%igem kommunalem Gesellschafterhintergrund,

– alle gemeinnützigen Organisationsformen einschließlich Kirchen,

– Körperschaften des öffentlichen Rechts, die nicht in den kommunalen Direktprogrammen der KfW antragsberechtigt sind, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, jeweils mit mehrheitlich kommunalem Hintergrund sowie

– Unternehmen sowie natürliche Personen im Rahmen von Investor-Betreiber-Modellen.

Was wird gefördert?

Kommunale und soziale Infrastruktur. Im Bereich der kommunalen Infrastruktur, wird u.a. Stadt- und Dorfentwicklung gefördert, beispielsweise auch touristische Infrastruktur sowie Verkehrsinfrastruktur inklusive des öffentlichen Personennahverkehrs.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Der Kredithöchstbetrag liegt bei 50 Mio. EUR pro Vorhaben. Der Finanzierungsanteil kann bis zu 100% der Gesamtinvestitionen betragen.

Bewerbungsverfahren

Die Darlehensvergabe erfolgt ausschließlich über das Kreditinstitut des Antragstellers (Bankdurchleitungsvariante). Anträge sind unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare bei einem Kreditinstitut zu stellen. Dieses leitet den Antrag an die KfW Bankengruppe weiter.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der "IKU -Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen" ermöglicht kommunalen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen eine zinsgünstige und langfristige Finanzierung von Investitionen in die touristische Infrastruktur.

Weitere Informationen
  • Zuwendungsgeber : KfW Bankengruppe
  • Ansprechpartner (Projektträger) : KfW Bankengruppe
  • http://www.kfw.de/148
 
KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion  

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das BMBF Spitzenforschung im deutschen Mittelstand.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2025

Für wen?

Antragsberechtigt sind:

- KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission (mit einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland zum Zeitpunkt der Auszahlung der gewährten Zuwendung).

- Mittelständische Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung der gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, wenn sie einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen (Aus­legung gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 Anhang I Artikel 3) zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten.

 

Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen antragsberechtigt. Unternehmen, die nicht die in Buchstabe a und b genannten Kriterien erfüllen, können sich auf eigene Kosten am Vorhaben beteiligen.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum im Bereich Mensch-Technik-Interaktion, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

- Intelligente Mobilität

- Digitale Gesellschaft

- Gesundes Leben

Beispiele

"Intelligente Mobilität": Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben

"Digitale Gesellschaft": Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände (im Kontext von Robotik, Wohnen/Wohnumfeld), Interaktionskonzepte

Art und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Bewerbungsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind beim beauftragten Projektträger des BMBF Projektskizzen über das Online-Skizzentool www.kmu-innovativ.de hochzuladen.

 

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

 

Bei positiver Bewertung werden die Interessenten in einer zweiten Verfahrensstufe unter Angabe detaillierter Informationen, der formalen Kriterien und eines Termins schriftlich aufgefordert, in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion" adressiert neuartige Technologien in einem interdisziplinären Forschungs- und Handlungsansatz (MTI-Forschungsprogramm). Interaktionen zwischen Mensch und Technik sind auch im Tourismus relevant, z. B. in smarten Hotelzimmern oder in der Urlaubsberatung durch Sprachassistenten.

Weitere Informationen  
Radnetz Deutschland  

Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen beim Ausbau und der Erweiterung des „Radnetzes Deutschland“ zu einem sicheren, lückenlosen und attraktiven Radnetz mit dem Ziel, dessen Qualität und Bekanntheit zu steigern.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2023

Für wen?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, welche die Maßnahmen auf eigene Rechnung und in eigener Verantwortung durchführen können.

Was wird gefördert?

Grundsätzlich förderfähig sind investive (infrastrukturelle) Maßnahmen sowie Marketingmaßnahmen an den zwölf D-Routen, dem Radweg Deutsche Einheit und dem Iron Curtain Trail. Andere Routen sind nicht förderfähig. Umgesetzt werden sollen Maßnahmen zum Ausbau und Erweiterung des Radnetz Deutschlands, die gezielt die Radinfrastruktur verbessern und die Attraktivität und Sicherheit erhöhen.

Beispiele

Maßnahmen zur Verbesserung der Oberflächenbeschaffenheit und der Ausbaubreite,

Sicherheitsmaßnahmen wie:

Beseitigung von Gefahrenstellen,

Schaffung von sicheren Querungsmöglichkeiten,

Vermeidung von Mischverkehren mit Kraftfahrzeugen,

erforderliche Streckenverlegungen, Fahrradabstellanlagen, Bau von Raststätten mit neuen modernen Standards aus dem Bereich Digitales und der E-Mobilität, Schaffung einer einheitlichen Wegweisung, mindestens gemäß dem FGSV-Standard, Zustandserfassungen der vorhandenen Infrastruktur, Marketingmaßnahmen sowie vergleichbare Maßnahmen.

Art und Höhe der Zuwendung

Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung der förderfähigen Maßnahmen mit einem Regelfördersatz in Höhe von bis zu 75 v. H., bei finanzschwachen Kommunen und nach dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen vom 13. August 2020 strukturschwachen Regionen mit einem Höchstsatz in Höhe von bis zu 90 v. H. der förderfähigen Ausgaben.

 

Abweichend davon beteiligt sich der Bund befristet bis zum 31. Dezember 2021 an der Finanzierung der förderfähigen Maßnahmen mit einem Regelfördersatz in Höhe von bis zu 80 v. H. der förderfähigen Ausgaben und bei finanzschwachen Kommunen mit einem Höchstsatz von bis zu 100 v. H. der förderfähigen Ausgaben.

Bewerbungsverfahren

Antragstellung über das Förderportal des Bundes

 

Die Antragsstellung erfolgt über das Förderportal des Bundes ‚easy-Online‘.

 

foerderportal.bund.de/easyonline

 

Dort können Sie Ihren Antrag unter „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ und dann als Fördermaßnahme im Bereich „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ stellen.

 

Kontakt:

Hotline: 0221/5776-5599

E-Mail: Radnetz-Deutschland@bag.bund.de

 

Anträge für investive (infrastrukturelle) Maßnahmen sind bis zum 02.08.2021 einzureichen. Für nicht investive Maßnahmen (Marketingmaßnahmen) ist die Einreichungsfrist der 31.05.2021. Sofern nach den Antragsfristen noch Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, ist auch eine spätere Antragstellung möglich. Ende des Förderzeitraums für alle Maßnahmen ist der 31.12.2023.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Insgesamt stehen für die drei Schwerpunkte Infrastruktur, Marketing sowie Digitalisierung des Radnetzes Deutschland bis Ende 2023 bis zu 45 Millionen Euro zur Verfügung. Der Bund beteiligt sich befristet bis zum 31. Dezember 2021 an der Finanzierung der förderfähigen Maßnahmen mit einem Regelfördersatz in Höhe von bis zu 80 v. H. der förderfähigen Ausgaben

Weitere Informationen  
Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung in Bayern (Heimat-Digital-Förderrichtlinie – HDFöR)  

Der Freistaat Bayern unterstützt die Vorbereitung, Konzeptionierung und Umsetzung von innovativen und pilothaften Heimatprojekten mit Schwerpunkt Digitalisierung.

Fördergebiet

Bayern

Geltungsdauer

31.12.2021

Für wen?

Antragsberechtigt sind Landkreise, kreisfreie Städte, Vereine sowie Stiftungen.

Was wird gefördert?

Mitfinanziert werden u.a. Projekte zur

– Schaffung und Erhaltung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern,

– Ermöglichung der digitalen Teilhabe und digitalen Chancengleichheit in allen Regionen Bayerns,

– Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme und Stärkung der Innenentwicklung,

– Stärkung interkommunaler Kooperationen sowie

– Verbesserung der Attraktivität von Verdichtungsraum und ländlichem Raum.

Beispiele

VR-Projekte in Museen und Kulturdenkmälern

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Basisförderung beträgt 50% der zuwendungsfähigen Kosten, jedoch max. 300.000 EUR je Vorhaben. Je nach Art und geografischer Lage des Projekts ist eine Erhöhung des Fördersatzes auf bis zu 90% der zuwendungsfähigen Kosten möglich. Die Bagatellgrenze liegt bei 25.000 EUR je Projekt.

Der Antragsteller muss einen Eigenanteil von mindestens 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährleisten.

Bewerbungsverfahren

Zweistufiges Antragsverfahren. Im ersten Schritt sind Projektskizzen vor Beginn der Projektmaßnahmen an das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat zu richten. Förderanträge sind unter Verwendung der Antragsformulare an die jeweils zuständige Regierung zu richten.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Mit der Förderrichtlinie „Heimat Digital“ werden Landkreise, kreisfreie Städte, Stiftungen und Vereine bei der Vorbereitung, Konzeptionierung und Umsetzung digitaler Heimatprojekte unterstützt. Wenn bayerische Kulturschätze digital erlebbar gemacht werden profitiert auch die Tourismusbranche.

Weitere Informationen  
Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft  

Die Staatsregierung hat für das Sonderprogramm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“ Haushaltsmittel von 30 Millionen EUR zur Verfügung gestellt. Dadurch ermöglicht die Staatsregierung einen kraftvollen und schnellen Anschub durch eine Vielzahl an neuen Fördermöglichkeiten. Die einzelnen Programmteile greifen ineinander und unterstützen eine rasche Umsetzung noch in 2021 oder zumindest in 2022. Das niederschwellige Förderangebot für Investitionen soll es vor allem den Kleinen und Kleinsten der Branche, denen es oft an dem notwendigen Know-How fehlt und die daher Gefahr laufen, ohne eine adäquate Unterstützung den Anschluss zu verlieren, leichter machen, in Digitalisierung, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit zu investieren.

Fördergebiet

Bayern

Geltungsdauer

31.12.2022

Für wen?

Anspruchsberechtigte für Investitionen sind:

 

- in Klein- und Kleinstbeherbergungsbetriebe nicht gewerbliche Beherbergungsbetriebe mit maximal 25 Gästebetten ungeachtet der Rechtsform

- in die Besucherstromlenkung alle Anbieter von touristischen Angeboten, Attraktionen sowie Parkmöglichkeiten ungeachtet ihrer Rechtsform

- in die digitale Barrierefreiheit die vier Tourismusverbände und die Trägerorganisationen der 36 Tourismusregionen

- in E-Ladepunkte natürliche und juristische Personen die im Bereich des Tourismus tätig sind

- in die Bereitstellung von Beratungsleistungen die regionalen Tourismusverbände

Was wird gefördert?

Gefördert werden:

 

- Investitionen in die Zukunftsfähigkeit kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe einschließlich einer Beratung der Betriebe über bestehende Schwächen

- Erhebung von touristisch relevanten Echtzeitdaten und Besucherstromlenkung

- Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit des Marketingangebotes der Tourismusverbände und Tourismusregionen

- E-Ladepunkte nicht nur für PKW, sondern auch für E-Bikes

- Bereitstellung von Beratungsleistungen für Klein- und Kleinstvermieter zu Fragen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit über die regionalen Tourismusverbände

Beispiele

Klein- und Kleinstbeherbergungsbetriebe:

- Maßnahmen zur Aufwertung des Innen- und Außenbereichs einschließlich Werbeanlagen

- Maßnahmen zur technischen Modernisierung des Betriebs einschließlich Software und die Erstellung von Webseiten

- Maßnahmen für die Barrierefreiheit

- Die Anschaffung von Investitionsgütern und Ersatzbeschaffungen

 

Besucherstromlenkung:

- Maßnahmen zur Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von touristisch relevanten Echtzeitauslastungsdaten des ruhenden Verkehrs sowie bei touristischen Attraktionen

 

Digitale Barrierefreiheit:

- Die Ermittlung der notwendigen Anpassungen (Status – Quo Analyse)

- Die Beratung zur bestmöglichen Realisierung (begleitende Beratung) als auch die Umsetzung (Implementierung und ggf. Zertifizierung)

 

Elektromobilität durch die Förderung von E-Ladepunkten:

- Die Förderung von nicht öffentliche Ladepunkte für Hotels, Restaurants und Gasthöfe

- Die Förderung von Ladepunkten für E-Bikes und Pedelecs an allen touristisch relevanten Standorten

Art und Höhe der Zuwendung

- Für Klein- und Kleinstbeherbergungsbetriebe werden Investitionen kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe in ihre Zukunftsfähigkeit von mindestens 4.000 EUR bis zur Höhe zuwendungsfähigen Ausgaben von 30.000 EUR gefördert. Die Förderung adressiert in der ersten Antragsphase ausschließlich und daran anschließend vornehmlich nichtgewerbliche Betriebe mit maximal 25 vermieteten Betten. Die Förderung ist subsidiär zu anderen Förderungen des Bundes sowie des Freistaates. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben von maximal 30.000 EUR.

 

- Für den Bereich der Besucherstromlenkung werden Investitionen von mindestens 1.000 EUR bis zur Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben von 10.000 EUR – in Ausnahmefällen 30.000 EUR mit 75 Prozent gefördert.

 

- Im Bereich der digitalen Barrierefreiheit werden die zuwendungsfähigen Ausgaben mit einem Zuschuss von 75 Prozent gefördert. Förderfähig sind dabei die Beratungs- und Umsetzungskosten, die der Herstellung der Barrierefreiheit dienen.

 

- Im Bereich der Elektromobilität durch die Förderung von E-Ladepunkten erfolgt eine pauschale Festbetragsförderung mit 1.500 EUR (PKW) bzw. 300 EUR (E-Bikes) je Ladesäule, maximal jedoch 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Bewerbungsverfahren

Für die Antragsportale und Bewerbungskriterien zu den jeweiligen Programmpunkten, siehe Link/Förderrichtlinie des Programms.

 

 

Hinweis:

- Anträge für die Besucherstromlenkung werden voraussichtlich erst ab 15. Oktober möglich sein.

- Die Antragstellung für die digitale Barrierefreiheit läuft im regulären Verfahren über die Regierungen. Nähere Auskünfte können auch die regionalen Tourismusverbände geben.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gewährt der Freistaat für einen kraftvollen Neustart der Tourismusbranche nach der Krise zusätzliche Fördermittel für einen nachhaltigen, smarten, barrierefreien und ökologischen Tourismus.

Weitere Informationen  
ReactEU 2021-2027  

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist eine Initiative, mit der die Maßnahmen zur Krisenbewältigung und zur Linderung der Krisenfolgen im Wege der Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronavirus-Krise und der Investitionsinitiative Plus zur Bewältigung der Coronavirus-Krise weitergeführt und ausgebaut werden. Sie wird zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des InvestEU-Fonds entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- öffentliche Einrichtungen

- Forschungseinrichtungen

Was wird gefördert?

Im Mittelpunkt der EU-Kohäsionspolitik für den Zeitrahmen 2021-2027 stehen nach wie vor die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit durch Forschung und Innovation, die digitale Wende und die Agenda zum europäischen grünen Deal sowie das Vorantreiben der europäischen Säule sozialer Rechte.

Art und Höhe der Zuwendung

Es werden förderfähige Augaben bis zu 100 Prozent finanziert. Die jeweilige Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des ReactEU-Fonds und den operationellen Programmen entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Mit der REACT-EU-Initiative stellt die Europäische Union zusätzliche Mittel zur Verfügung, um die Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern. Sie sollen zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft in Förderperiode 2021-2027 beitragen.

Weitere Informationen  
InvestEU 2021-2027  

InvestEU ist ein Investitionsprogramm, das mehrere Finanzierungsinstrumente der EU für interne Politikbereiche unter einem Dach vereint. Es handelt sich um ein Programm zur Unterstützung tragfähiger Investitionen, die der EU bei der Erholung von der Wirtschaftskrise mit langfristigen Finanzmitteln helfen werden.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des InvestEU-Fonds entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- öffentliche Einrichtungen

- Forschungseinrichtungen

Was wird gefördert?

Der Fonds „InvestEU“ ist ein marktbasiertes und nachfrageorientiertes Instrument, aber auch ein politikorientiertes Instrument. Investitionen werden in vier Kategorien verwaltet und umgesetzt.

 

- Nachhaltige Infrastruktur

- Forschung, Innovation und Digitalisierung

- KMU

- Soziale Investitionen und Kompetenzen

 

In allen vier Bereichen können strategische Investitionen getätigt werden, einschließlich wichtiger Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse zur Unterstützung von Empfängern, deren Aktivitäten für die EU von strategischer Bedeutung sind, insbesondere im Hinblick auf den ökologischen und digitalen Wandel, eine verbesserte Widerstandsfähigkeit und die Stärkung strategischer Wertschöpfungsketten.

 

Im touristischen Bereich:

Das Programm „InvestEU“ fördert Investitionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, der Nachhaltigkeit und der Wertschöpfungsketten des Tourismus. Es wird nachhaltige, innovative und digitale Maßnahmen erleichtern, die dazu beitragen könnten, den ökologischen und klimatischen Fußabdruck des Sektors zu verringern.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des InvestEU-Fonds und den operationellen Programmen entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen Unterprogrammen des InvestEU-Fonds sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der InvestEU-Fonds wird der EU durch die Mobilisierung privater und öffentlicher Mittel zur Unterstützung eines nachhaltigen Aufschwungs langfristige Mittel zur Verfügung stellen. Damit werden Unternehmen entscheidend unterstützt, insbesondere angesichts der immer noch andauernden Krise. Darüber hinaus soll der Fonds dazu beitragen, private Investitionen für die politischen Prioritäten der EU zu mobilisieren, etwa für den Europäischen Green Deal und den digitalen Wandel.

Weitere Informationen  
Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+) 2021-2027  

Der Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+) ist ein wichtiges Finanzinstrument für die Umsetzung der europäischen Säule sozialer Rechte, die Förderung von Arbeitsplätzen und Kompetenzen und die Schaffung einer gerechten und sozial inklusiven Gesellschaft. Sie stellt den EU-Ländern dringend benötigte Ressourcen für die Erholung unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften nach der Coronavirus-Krise bereit. Er besitzt ein Budget von über 99 Milliarden EUR für die Förderperiode 2021-2027.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des ESF+ entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- öffentliche Einrichtungen

Was wird gefördert?

Im touristischen Bereich:

 

- Unterstützung junger Menschen, die von der COVID-19-Krise besonders betroffen sind - ESF+-Mittel werden diesen jungen Menschen helfen, eine Qualifikation und einen hochwertigen Arbeitsplatz zu finden und ihre allgemeine und berufliche Bildung zu verbessern.

 

- Umschulung und Höherqualifizierung von Menschen für den Übergang zu einer grünen und digitalen Wirtschaft.

 

- Transnationale Zusammenarbeit zur Förderung der sozialen Innovation in der gesamten EU.

 

- Direkte Unterstützung für soziale Innovation durch den Aktionsbereich Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI).

 

- Begleitung des ökologischen und digitalen Wandels

Art und Höhe der Zuwendung

Die Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des ESF+ und den operationellen Programmen, die durch die Mitgliedsstaaten erarbeitet werden, entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen Unterprogrammen des Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+) sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der neue Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) ist ein wichtiges EU-Instrument für Investitionen in die Menschen der EU - zur Bewältigung der sozioökonomischen Folgen der COVID-19-Pandemie, zur Förderung eines hohen Beschäftigungsniveaus, zum Aufbau von Sozialschutz und zur Entwicklung qualifizierter und widerstandsfähiger Arbeitskräfte, die für den Übergang zu einer grünen und digitalen Wirtschaft bereit sind.

Weitere Informationen  
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) + Kohäsionsfonds 2021-2027  

Der Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, territorialen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch Korrektur von Entwicklungsungleichgewichten zwischen seinen Regionen zu stärken. Der EFRE und der Kohäsionsfonds bilden zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds Plus und dem neu geschaffenen Fonds für einen gerechten Übergang die EU-Mittel für die Kohäsionspolitik. Der EFRE und der Kohäsionsfonds werden in der Förderperiode (2021-2027) 234 Mrd. EUR in die EU-Regionen investieren (bzw. 191 Mrd. EUR aus dem EFRE und 43 Mrd. EUR über den Kohäsionsfonds).

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des EFRE entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- wissenschaftliche Einrichtungen

- öffentliche Einrichtungen

Was wird gefördert?

Um die ökologische, sozioökonomische Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit des Tourismus langfristig zu stärken, werden die Regionen und Länder ermutigt, den Sektor durch innovative Lösungen zu verändern. Investitionen in den Tourismus sind durch alle fünf vom EFRE unterstützten politischen Ziele möglich, sofern sie die einschlägigen Ziele, die Voraussetzungen oder Mindestanforderungen für die betreffenden politischen Ziele erfüllen.

 

Ein spezifisches Ziel im Rahmen des politischen Ziels 4 (Ein sozialeres und integrativeres Europa) zielt darauf ab, das volle Potenzial von Kultur und Tourismus für eine wirtschaftliche Erholung in Verbindung mit sozialer Inklusion und ökologischer und finanzieller Nachhaltigkeit auszuschöpfen, unbeschadet der Möglichkeiten, die aus dem EFRE für diese Sektoren im Rahmen anderer spezifischer Ziele bereitgestellt werden.

 

Der Kohäsionsfonds kann tourismusbezogene Investitionen in die Umwelt und in die transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) unterstützen, insbesondere in Regionen mit stark vom Tourismus abhängiger Wirtschaft.

Beispiele

Eine Förderung aus dem EFRE erhalten Sie insbesondere dann, wenn Ihr Vorhaben folgende Tätigkeiten unterstützt:

 

- Investitionen in die Infrastruktur,

- Investitionen in den Zugang zu Dienstleistungen,

- produktive Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU),

- Ausrüstung, Software und immaterielle Vermögenswerte,

- Information, Kommunikation, Studien, Vernetzung, Zusammenarbeit, Erfahrungsaustausch und Cluster-Aktivitäten,

- technische Hilfe,

- allgemeine und berufliche Bildung, lebenslanges Lernen und Umschulung, sofern sie der Förderung des Zieles 1. dienen.

 

Eine Förderung aus dem Kohäsionsfonds erhalten Sie insbesondere dann, wenn Ihr Vorhaben folgende Tätigkeiten unterstützt:

 

- Investitionen im Umweltbereich, zum Beispiel im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und Energie, die Vorteile für die Umwelt aufweisen,

- Investitionen in das TEN-V sowie technische Hilfe,

- Information, Kommunikation und Studien.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des EFRE und den operationellen Programmen, die durch die Mitgliedsstaaten erarbeitet werden, entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen Unterprogrammen des Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der EFRE zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, territorialen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch Korrektur von Entwicklungsungleichgewichten zwischen seinen Regionen zu stärken. Der Kohäsionsfonds zielt auf die Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten durch Investitionen in die Umwelt und die transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) ab.

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