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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

17 Treffer:
KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion  

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das BMBF Spitzenforschung im deutschen Mittelstand.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2025

Für wen?

Antragsberechtigt sind:

- KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission (mit einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland zum Zeitpunkt der Auszahlung der gewährten Zuwendung).

- Mittelständische Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung der gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, wenn sie einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen (Aus­legung gemäß Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 Anhang I Artikel 3) zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Größe von 1 000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro nicht überschreiten.

 

Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen antragsberechtigt. Unternehmen, die nicht die in Buchstabe a und b genannten Kriterien erfüllen, können sich auf eigene Kosten am Vorhaben beteiligen.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum im Bereich Mensch-Technik-Interaktion, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:

- Intelligente Mobilität

- Digitale Gesellschaft

- Gesundes Leben

Beispiele

"Intelligente Mobilität": Fahrerassistenzsysteme, Intentions­erkennung und Nutzererleben

"Digitale Gesellschaft": Robotik, Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände (im Kontext von Robotik, Wohnen/Wohnumfeld), Interaktionskonzepte

Art und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.

Bewerbungsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind beim beauftragten Projektträger des BMBF Projektskizzen über das Online-Skizzentool http://www.kmu-innovativ.de hochzuladen. Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober. Bei positiver Bewertung werden die Interessenten in einer zweiten Verfahrensstufe unter Angabe detaillierter Informationen, der formalen Kriterien und eines Termins schriftlich aufgefordert, in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion" adressiert neuartige Technologien in einem interdisziplinären Forschungs- und Handlungsansatz (MTI-Forschungsprogramm). Interaktionen zwischen Mensch und Technik sind auch im Tourismus relevant, z. B. in smarten Hotelzimmern oder in der Urlaubsberatung durch Sprachassistenten.

Weitere Informationen  
Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs  

Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erstmals innovative und investive Radinfrastrukturprojekte.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2020

Für wen?

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts.

Was wird gefördert?

Gefördert im Rahmen der Projektförderung werden

- investive Maßnahmen, die einen Beitrag zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr leisten und/oder die nachhaltige Mobilität durch Radverkehr sichern,

- Maßnahmen, die als Grundlage für förderfähige Vorhaben dienen, sowie

- Vorhaben, mit denen ein besonderer Handlungs- und Erkenntnisbedarf gedeckt werden soll.

Beispiele

Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur: fahrradgerechte, möglichst barrierefreie Kreuzungslösungen; Brückenbauwerke; Unterführungen; vollautomatische Fahrradparkhäuser

Nachhaltige Mobilität: attraktive Angebote für den Radverkehr in der Stadt und auf dem Land; richtungsweisende Infrastrukturen in Städten und Regionen

Art und Höhe der Zuwendung

Zuwendungen erfolgen im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren. Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich als Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt. Je nach Ausgestaltung der Projekte und Art des Antragsstellers kommen verschiedene Förderquoten und Förderhöchstbeträge in Betracht.

Bewerbungsverfahren

Zweistufiges Verfahren: Interessenbekundung bis zum 27.09.2019 in elektronischer Form

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Förderung des Radverkehrs hat für den Tourismus einen hohen Stellenwert (Radtourismus). Der Tourismus braucht Infrastrukturprojekte, die nachhaltige und attraktive Mobilitätsangebote für Reisende in Städten und auf dem Land schaffen.

Weitere Informationen  
Förderung von nicht investiven Maßnahmen zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans  

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert im Rahmen der Umsetzung des „Nationalen Radverkehrsplans 2020” (NRVP) nicht investive Vorhaben in verschiedenen Handlungsfeldern. Dazu gehört auch der Fahrradtourismus. Ziel ist es, die Verkehrsverhältnisse für den Radverkehr in Deutschland zu verbessern und eine nachhaltige Mobilität zu sichern.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2020

Für wen?

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Privatpersonen können zur Durchführung des Vorhabens mit einer juristischen Person des privaten Rechts zusammenarbeiten, die einen entsprechenden Antrag einreicht.

Was wird gefördert?

2020 sollen vorrangig Projekte zu folgenden Themenfeldern gefördert werden:

1. Förderschwerpunkt - Mobilitätsbildung

2. Förderschwerpunkt - Potenziale des Radverkehrs

3. Förderschwerpunkt - Schnittstelle zum Fußverkehr

Beispiele

Bewertung der Potentiale für die lokale Wirtschaft, den Einzelhandel und den Tourismus; Untersuchung der Wertschöpfung durch den Bau von Radverkehrsinfrastruktur vor Ort

Art und Höhe der Zuwendung

Für die förderfähigen Projektkosten bewilligt das BMVI im Wege der Projektförderung einen nicht rückzahlbaren Zuschuss als Anteilfinanzierung. Je nach Ausgestaltung der Projekte und Art des Antragsstellers kommen verschiedene Förderquoten und Förderhöchstbeträge in Betracht.

Bewerbungsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. Stichtag für das Einreichen von Vorhabenskizzen ist jeweils der 01.08. des laufenden Jahres (Ausschlussfrist).

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Mit diesem Förderprogramm können Konzepte, Analysen und Kommunikationsmaßnahmen zur stärkeren Berücksichtigung der bedeutendenden Zielgruppe der Radtouristen im Radverkehr finanziert werden.

Weitere Informationen  
Förderprogramm Elektromobilität (FEM) – Umweltbonus  

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer und junger gebrauchter Elektrofahrzeuge zu fördern. Dadurch soll ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen geleistet werden.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2025

Für wen?

Antragsberechtigt sind:

- Privatpersonen

- Unternehmen

- Unternehmen mit kommunaler Beteiligung

- Stiftungen

- Körperschaften

- Vereine

Was wird gefördert?

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, sowie der Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland.

 

Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche unter Publikationen verfügbar ist.

 

Zusätzlich ist der Erwerb eines akustischen Warnsystems (AVAS) förderfähig, welches zum Zeitpunkt des Erwerbs serienmäßig vom Hersteller oder durch eine autorisierte Werkstatt in ein gemäß dieser Richtlinie zu förderndes Fahrzeug eingebaut wurde.

Beispiele

- Mietwagen und Leihfahrzeuge

- unternehmenseigene Fahrzeugflotten

Art und Höhe der Zuwendung

Die Finanzierung des Umweltbonus erfolgt zur Hälfte durch den Automobilhersteller und zur Hälfte durch einen Bundeszuschuss. Hiervon ausgenommen sind neue Fahrzeuge, die nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erstmalig zugelassen werden sowie junge gebrauchte Fahrzeuge, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2019 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt. Die genannten Fahrzeuge erhalten eine Innovationsprämie, bei der der im Folgenden jeweils genannte Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird und der Herstelleranteil unverändert bleibt. Nicht erfasst hiervon ist der Bundesanteil in der Fassung der Förderrichtlinie vom 28. Mai 2019. Ein Antrag auf Förderung durch die Innovationsprämie ist bis einschließlich 31. Dezember 2021 möglich. Bei mehreren Anträgen für ein und dasselbe Fahrzeug ist allein der erste Antrag maßgebend.

 

Der Bundesanteil am Umweltbonus (Festbetragsfinanzierung) beträgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss für ein reines Batterieelektrofahrzeug oder ein Brennstoffzellenfahrzeug gemäß Nummer 3.1 der Richtlinie mit einem Nettolistenpreis für das Basismodell in Deutschland von maximal 40 000 Euro 3 000 Euro und mit einem Nettolistenpreis für das Basismodell in Deutschland von über 40 000 Euro 2 500 Euro. Gleiches gilt für ein anderes Fahrzeug, welches einem reinen Batterieelektrofahrzeug oder einem Brennstoffzellenfahrzeug gemäß Nummer 3.2 der Richtlinie gleichgestellt wurde.

 

Der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug gemäß Nummer 3.1 der Richtlinie mit einem Nettolistenpreis für das Basismodell in Deutschland von maximal 40 000 Euro 2 250 Euro und mit einem Nettolistenpreis für das Basismodell in Deutschland von über 40 000 Euro 1 875 Euro. Gleiches gilt für ein anderes Fahrzeug, welches einem von außen aufladbaren Hybridelektrofahrzeug gemäß Nummer 3.2 der Richtlinie gleichgestellt wurde.

Bewerbungsverfahren

Die Förderung erfolgt in einem einstufigem Verfahren. Das Fahrzeug muss vor Antragstellung erworben und zugelassen worden sein. Die Antragstellung erfolgt elektronisch beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Mit der Förderung von Elektrofahrzeugen leistet der Umweltbonus einen nennenswerten Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft durch den Autoverkehr. Der von Reisenden und touristischen Unternehmen induzierte Verkehr kann dadurch nachhaltiger gestaltet werden.

Weitere Informationen  
Investive Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative  

Mit dem Förderaufruf „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ sollen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) kommunale Klimaschutzprojekte mit modellhaftem, investivem Charakter gefördert werden.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2022

Für wen?

Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 25 Prozent kommunaler Beteiligung.

Was wird gefördert?

Besonders förderwürdig sind Modellprojekte aus den Handlungsfeldern

- Abfallentsorgung;

- Abwasserbeseitigung;

- Energie- und Ressourceneffizienz;

- Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr;

- Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen).

 

Darüber hinaus kann auch für Modellprojekte aus anderen Bereichen, die die Bedingungen dieses Förderaufrufes erfüllen, eine Projektskizze eingereicht werden.

 

Von einer Förderung ausgeschlossen sind Neubauten sowie Maßnahmen zur kommerziellen Stromerzeugung und Maßnahmen aus dem Bereich Elektromobilität und des Radverkehrs, die bereits in anderen Förderprogrammen der Bundesregierung zuwendungsfähig sind. Weiterhin können Maßnahmen aus Forschung und Entwicklung nicht im Rahmen der kommunalen Klimaschutz-Modellprojekte gefördert werden.

Art und Höhe der Zuwendung

Zuwendungen erfolgen im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich als Anteilfinanzierung.

­Eigenmittel sind in Abhängigkeit des finanziellen Leistungsvermögens und als Ausdruck des Eigeninteresses in angemessener Höhe einzubringen. Die Förderquote beträgt vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Für finanzschwache Kommunen wurde die Förderquote auf bis zu 100 % angehoben.

Bewerbungsverfahren

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe reichen die Interessenten eine aussagefähige Projektskizze ein. Projektskizzen können in den Jahren 2020, 2021 und 2022 jeweils vom 1. März bis 30. April und vom 1. September bis 31. Oktober beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Dafür muss das Antragssystem „easy-Online“ benutzt werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Das Ziel der Förderung ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung jährlicher Treibhausgasemissionen in Kommunen und im kommunalen Umfeld zu leisten. Dadurch kann auch der Tourismus in den betreffenden Destinationen nachhaltiger gestaltet werden.

Weitere Informationen  
Klimaschutz durch Radverkehr  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert investive Maßnahmen mit Modellcharakter zur bedarfsgerechten und radverkehrsfreundlichen Umgestaltung des Straßenraumes, zur Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen. Dabei werden explizit auch Projekte aus dem Freizeitverkehr adressiert.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

15.11.2023

Für wen?

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts.

Was wird gefördert?

Gefördert werden investive regionale Maßnahmen mit Modellcharakter zur klimafreundlichen und radverkehrsgerechten Umgestaltung des Straßenraumes, zur Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen.

Art und Höhe der Zuwendung

Zuschuss für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, mindestens jedoch 200.000 EUR und maximal 20 Mio. EUR. Finanzschwache Kommunen können mit bis zu 100 Prozent gefördert werden. Von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft wird eine angemessene Eigenbeteiligung in Höhe von mindestens 50 Prozent vorausgesetzt.

Bewerbungsverfahren

Zweistufiges Verfahren: Einreichungsfristen für Projektskizzen sind vom 01. März 2020 bis zum 30. April 2020 sowie vom 1. September 2020 bis zum 31. Oktober 2020. Weitere Einreichungsfristen in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils im Zeitraum vom 01. März bis zum 30. April sowie vom 01. September bis zum 31. Oktober eingehen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Auch für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ist es erforderlich, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu stärken. Das Förderprogramm ermöglicht Investitionen in eine Radverkehrsinfrastruktur, die u.a. auch der Naherholung und dem Radtourismus dienlich ist.

Weitere Informationen  
Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert die Erschließung von Effizienzpotenzialen und Emissionsminderungen in Kommunen. Zu den investiven Förderschwerpunkten gehört auch "Nachhaltige Mobilität".

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31. Dezember 2022

Für wen?

u.a.

- Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind

- Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit mind. 25 Prozent kommunaler Beteiligung

- fachkundige, externe Dienstleister

- Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanager

- Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs

Was wird gefördert?

Im Schwerpunkt "Nachhaltige Mobilität":

- Errichtung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsstationen,

- Einrichtung von Wegweisungssystemen für den Alltagsradverkehr,

- Errichtung von Radverkehrsanlagen wie Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradstraßen oder Lückenschlüssen im Radewegenetz,

- Bau neuer Wege für den Radverkehr,

- hocheffiziente Beleuchtung für bestehende oder geförderte Wege für den Radverkehr,

- Umgestaltung von Radverkehrsanlagen und Knotenpunkten,

- Errichtung frei zugänglicher Radabstellanlagen,

- Errichtung und Einrichtung von diebstahl- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern,

- technische Maßnahmen zur Einführung von „grünen Wellen“ für den Rad- und Fußverkehr,

- Anschaffung und Nutzung smarter Verkehrsdaten zur intelligenten Verkehrssteuerung (Potenzialstudie erforderlich).

Beispiele

- Errichtung von Fahrradwegen, -straßen, und -schnellwegen

- Wegverbreiterung, Anpassung der Streckenführung

- Echtzeit-Datensätze zur intelligenten Verkehrssteuerung

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art der Maßnahme. Im Förderschwerpunkt Nachhaltige Mobilität bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, mindestens jedoch 10.000 EUR für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, für finanzschwache Kommunen bis zu 70% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Mindestzuwendungsbetrag für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs beträgt 5.000 Euro.

Bewerbungsverfahren

Anträge können ab 1. Januar 2020 ganzjährig beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld soll zum klimaverträglichen Mobilitätsverhalten und der Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen. Von der Attraktivitätssteigerung im Alltagsradverkehrs kann auch die touristisch genutzte Infrastruktur profitieren.

Weitere Informationen
  • Zuwendungsgeber : Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Ansprechpartner (Projektträger) : Projektträger Jülich (PtJ); Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)
  • https://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
 
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