Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Zum Hauptinhalt springen

Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

22 Treffer:
Klimaschutz durch Radverkehr  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert investive Maßnahmen mit Modellcharakter zur bedarfsgerechten und radverkehrsfreundlichen Umgestaltung des Straßenraumes, zur Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen. Dabei werden explizit auch Projekte aus dem Freizeitverkehr adressiert.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

15.11.2023

Für wen?

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts.

Was wird gefördert?

Gefördert werden investive regionale Maßnahmen mit Modellcharakter zur klimafreundlichen und radverkehrsgerechten Umgestaltung des Straßenraumes, zur Errichtung notwendiger und zusätzlicher Radverkehrsinfrastruktur sowie zur Etablierung lokaler Radverkehrsdienstleistungen.

Art und Höhe der Zuwendung

Zuschuss für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 80% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, mindestens jedoch 200.000 EUR und maximal 20 Mio. EUR. Finanzschwache Kommunen können mit bis zu 100 Prozent gefördert werden. Von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft wird eine angemessene Eigenbeteiligung in Höhe von mindestens 50 Prozent vorausgesetzt.

Bewerbungsverfahren

Zweistufiges Verfahren: Einreichungsfristen für Projektskizzen sind vom 01. März 2020 bis zum 30. April 2020 sowie vom 1. September 2020 bis zum 31. Oktober 2020.

 

Weitere Einreichungsfristen in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils im Zeitraum vom 01. März bis zum 30. April sowie vom 01. September bis zum 31. Oktober eingehen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Auch für eine nachhaltige Tourismusentwicklung ist es erforderlich, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu stärken. Das Förderprogramm ermöglicht Investitionen in eine Radverkehrsinfrastruktur, die u.a. auch der Naherholung und dem Radtourismus dienlich ist.

Weitere Informationen  
Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld – Kommunalrichtlinie  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert die Erschließung von Effizienzpotenzialen und Emissionsminderungen in Kommunen. Zu den investiven Förderschwerpunkten gehört auch "Nachhaltige Mobilität".

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31. Dezember 2022

Für wen?

u.a.

- Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind

- Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit mind. 25 Prozent kommunaler Beteiligung

- fachkundige, externe Dienstleister

- Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanager

- Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs

Was wird gefördert?

Im Schwerpunkt "Nachhaltige Mobilität":

- Errichtung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsstationen,

- Einrichtung von Wegweisungssystemen für den Alltagsradverkehr,

- Errichtung von Radverkehrsanlagen wie Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradstraßen oder Lückenschlüssen im Radewegenetz,

- Bau neuer Wege für den Radverkehr,

- hocheffiziente Beleuchtung für bestehende oder geförderte Wege für den Radverkehr,

- Umgestaltung von Radverkehrsanlagen und Knotenpunkten,

- Errichtung frei zugänglicher Radabstellanlagen,

- Errichtung und Einrichtung von diebstahl- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern,

- technische Maßnahmen zur Einführung von „grünen Wellen“ für den Rad- und Fußverkehr,

- Anschaffung und Nutzung smarter Verkehrsdaten zur intelligenten Verkehrssteuerung (Potenzialstudie erforderlich).

Beispiele

- Errichtung von Fahrradwegen, -straßen, und -schnellwegen

- Wegverbreiterung, Anpassung der Streckenführung

- Echtzeit-Datensätze zur intelligenten Verkehrssteuerung

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art der Maßnahme. Im Förderschwerpunkt Nachhaltige Mobilität bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, mindestens jedoch 10.000 EUR für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, für finanzschwache Kommunen bis zu 70% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Mindestzuwendungsbetrag für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs beträgt 5.000 Euro.

Bewerbungsverfahren

Anträge können ab 1. Januar 2020 ganzjährig beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld soll zum klimaverträglichen Mobilitätsverhalten und der Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen. Von der Attraktivitätssteigerung im Alltagsradverkehrs kann auch die touristisch genutzte Infrastruktur profitieren.

Weitere Informationen
  • Zuwendungsgeber : Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)
  • Ansprechpartner (Projektträger) : Projektträger Jülich (PtJ); Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK)
  • https://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
 
Innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland  

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert Ihre innovativen und in erster Linie investiven Maßnahmen, die die Verhältnisse für den Radverkehr verbessern und die eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2026

Für wen?

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts. Die Antragsteller müssen die zur erfolgreichen Bearbeitung der im Vorhaben beschriebenen Aufgaben nötige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung besitzen. Die Antragsteller müssen ferner eine ausreichende Bonität nachweisen.

Was wird gefördert?

In erster Linie investive Maßnahmen,

 

- die einen Beitrag zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr leisten (z.B. richtungsweisende infrastrukturelle Maßnahmen) und / oder

 

- Maßnahmen, die nachhaltige Mobilität durch Radverkehr sichern (z.B. urbane oder quartiersbezogene Mobilitätskonzepte und –maßnahmen zum Radverkehr einschließlich seiner Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln)

 

- Förderfähig sind außerdem auch solche Maßnahmen, die als Grundlage für förderfähige Vorhaben dienen wobei es ein eigenständiges Vorhaben oder ein vorbereitender Teil eines förderfähigen Vorhabens sein kann.

 

Die Vorhaben sollen dabei Ergebnisse erbringen, die repräsentativen Aufschluss über die zu untersuchenden Fragestellungen geben und auch für andere Akteure der Radverkehrsförderung im modellhaften Sinne relevant sein können.

Beispiele

Die Zuwendung erfolgt im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss, soweit die haushaltsrechtlichen Ermächtigungen vorliegen.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendung erfolgt im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss, soweit die haushaltsrechtlichen Ermächtigungen vorliegen. Die Förderquote beträgt grundsätzlich maximal 75% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. In Ausnahmefällen, insbesondere bei finanzschwachen Kommunen, die nicht über ausreichend Eigenmittel verfügen, kann die Förderquote bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen.

Bewerbungsverfahren

Förderanträge sind nach Aufforderung im zweistufigen Antragsverfahren ausschließlich über das Antragssystem easy-Online zu stellen. Dort finden Sie die erforderlichen Unterlagen und Anlagen zur formalen Antragsstellung.

Link: foerderportal.bund.de/easyonline

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland und vor allem investive Modellvorhaben können unter bestimmten Voraussetzungen einen nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten.

Weitere Informationen  
Radnetz Deutschland  

Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen beim Ausbau und der Erweiterung des „Radnetzes Deutschland“ zu einem sicheren, lückenlosen und attraktiven Radnetz mit dem Ziel, dessen Qualität und Bekanntheit zu steigern.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2023

Für wen?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, welche die Maßnahmen auf eigene Rechnung und in eigener Verantwortung durchführen können.

Was wird gefördert?

Grundsätzlich förderfähig sind investive (infrastrukturelle) Maßnahmen sowie Marketingmaßnahmen an den zwölf D-Routen, dem Radweg Deutsche Einheit und dem Iron Curtain Trail. Andere Routen sind nicht förderfähig. Umgesetzt werden sollen Maßnahmen zum Ausbau und Erweiterung des Radnetz Deutschlands, die gezielt die Radinfrastruktur verbessern und die Attraktivität und Sicherheit erhöhen.

Beispiele

Maßnahmen zur Verbesserung der Oberflächenbeschaffenheit und der Ausbaubreite,

Sicherheitsmaßnahmen wie:

Beseitigung von Gefahrenstellen,

Schaffung von sicheren Querungsmöglichkeiten,

Vermeidung von Mischverkehren mit Kraftfahrzeugen,

erforderliche Streckenverlegungen, Fahrradabstellanlagen, Bau von Raststätten mit neuen modernen Standards aus dem Bereich Digitales und der E-Mobilität, Schaffung einer einheitlichen Wegweisung, mindestens gemäß dem FGSV-Standard, Zustandserfassungen der vorhandenen Infrastruktur, Marketingmaßnahmen sowie vergleichbare Maßnahmen.

Art und Höhe der Zuwendung

Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung der förderfähigen Maßnahmen mit einem Regelfördersatz in Höhe von bis zu 75 v. H., bei finanzschwachen Kommunen und nach dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen vom 13. August 2020 strukturschwachen Regionen mit einem Höchstsatz in Höhe von bis zu 90 v. H. der förderfähigen Ausgaben.

 

Abweichend davon beteiligt sich der Bund befristet bis zum 31. Dezember 2021 an der Finanzierung der förderfähigen Maßnahmen mit einem Regelfördersatz in Höhe von bis zu 80 v. H. der förderfähigen Ausgaben und bei finanzschwachen Kommunen mit einem Höchstsatz von bis zu 100 v. H. der förderfähigen Ausgaben.

Bewerbungsverfahren

Antragstellung über das Förderportal des Bundes

 

Die Antragsstellung erfolgt über das Förderportal des Bundes ‚easy-Online‘.

 

foerderportal.bund.de/easyonline

 

Dort können Sie Ihren Antrag unter „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ und dann als Fördermaßnahme im Bereich „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ stellen.

 

Kontakt:

Hotline: 0221/5776-5599

E-Mail: Radnetz-Deutschland@bag.bund.de

 

Anträge für investive (infrastrukturelle) Maßnahmen sind bis zum 02.08.2021 einzureichen. Für nicht investive Maßnahmen (Marketingmaßnahmen) ist die Einreichungsfrist der 31.05.2021. Sofern nach den Antragsfristen noch Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, ist auch eine spätere Antragstellung möglich. Ende des Förderzeitraums für alle Maßnahmen ist der 31.12.2023.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Insgesamt stehen für die drei Schwerpunkte Infrastruktur, Marketing sowie Digitalisierung des Radnetzes Deutschland bis Ende 2023 bis zu 45 Millionen Euro zur Verfügung. Der Bund beteiligt sich befristet bis zum 31. Dezember 2021 an der Finanzierung der förderfähigen Maßnahmen mit einem Regelfördersatz in Höhe von bis zu 80 v. H. der förderfähigen Ausgaben

Weitere Informationen  
Förderung der Verkehrsinfrastruktur Sachsen  

Der Freistaat Sachsen fördert Maßnahmen der Verkehrsinfrastruktur und Vorhaben zur Verbesserung der Bedingungen im straßen- und schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Fördergebiet

Sachsen

Geltungsdauer

31.12.2023

Für wen?

Antragsberechtigt sind Gemeinden, kreisfreie Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse, Universitäten, Nahverkehrsunternehmen, Unternehmen des privaten Rechts als Träger, Betreiber oder Nutzer von vorhandenen oder geplanten Infrastruktureinrichtungen sowie Schieneninfrastrukturunternehmen, deren Schienenwege von Nahverkehrsunternehmen genutzt werden.

Was wird gefördert?

Mitfinanziert werden Entwicklung, Beschaffung sowie Installation/Aufbau verkehrstelematischer Anlagen und Ausrüstungen, eine Verbesserung des Zugangs zum ÖPNV, Neu- und Ausbaumaßnahmen an Gleisanlagen, Fahrleitungsanlagen und barrierefreien Haltestellen urbaner Stadtbahnnetze, die Beschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen mit CO 2-reduzierenden Antriebssystemen sowie Maßnahmen zur wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und umweltschonenden Ertüchtigung der sächsischen Binnenhäfen.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 75% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Förderung erfolgt nachrangig gegenüber gleichartiger nationaler Förderung.

Bewerbungsverfahren

Anträge sind zu richten an:

 

Link: www.lasuv.sachsen.de/personen-und-gueterverkehr-4023.html

 

Sächsisches Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV)

Stauffenbergallee 24

01099 Dresden

Tel. (03 51) 8 13 90

Fax (03 51) 81 39 10 90

E-Mail: poststelle@lasuv.sachsen.de

Internet: www.lasuv.sachsen.de

Weitere Informationen sind im Internet erhältlich.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Zur Wahrnehmung der klimarelevanten Ziele des Programmes benötigen Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse eine positive gemeindewirtschaftliche Stellungnahme der Rechtsaufsichtsbehörde als Nachweis über die Sicherung der Gesamtfinanzierung der Maßnahme. Das Vorhaben muss einen signifikanten Beitrag zur Verringerung der CO 2-Emissionen leisten.

Weitere Informationen  
Ladeinfrastruktur vor Ort  

Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland unter der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien soll zukünftig weiter ausgebaut werden. Mit dem Programm "Ladeinfrastruktur vor Ort" fördert das BMVI die Verfügbarkeit der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur, insbesondere das Laden an attraktiven Zielorten des Alltags wie (Einzel-)Handelseinrichtungen, Gaststätten und an Freizeiteinrichtungen.

Fördergebiet

bundesweit bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2021

Für wen?

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, KMUs und Gebietskörperschaften.

 

Die Förderung richtet sich insbesondere an Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kom-munale Gebietskörperschaften.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind die Ausgaben für die erstmalige Beschaffung und Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit mindestens einem fest installierten Ladepunkt, einschließlich des dafür erforderlichen Netz-anschlusses. Die Ausgaben für die Beschaffung müssen im Zusammenhang mit dem Kauf entstanden sein; Leasing und Miete können nicht gefördert werden.

 

Als "Ladepunkt" zählt die Einrichtung, die zum Aufladen von Elektrofahrzeugen geeignet und bestimmt ist, und an der zur gleichen Zeit nur ein Elektrofahrzeug aufgeladen werden kann.

 

Das Projekt muss bis zum 31.12.2022 umgesetzt worden sein.

Art und Höhe der Zuwendung

Bei der Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

 

Es können bis zu 80 % der angefallenen förderfähigen Kosten für die Errichtung von Ladepunkten und den Netzanschluss übernommen werden. Es gelten die folgenden maximalen Förderbeträge:

 

4.000 EUR pro normalen Ladepunkt:

16.000 EUR pro Schnell-Ladepunkt (mit Ladeleistung von über 22 kW bis 50 kW)

 

10.000 EUR Anschluss an das Niederspannungsnetz (pro Standort)

100.000 EUR Anschluss an das Mittelspannungsnetz (pro Standort)

Bewerbungsverfahren

Die Antragstellung erfolgt über das elektronische Formularsystem „easy-Online“ (abrufbar unter foerderportal.bund.de/easyonline/).

 

Gültigkeit hat das Datum der elektronischen Einreichung des Antrags.

 

Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2021.

 

Die zuständige Bewilligungsbehörde ist die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen.

 

Eine Zusammenfassung von Anträgen eines Antragstellers für mehrere Ladepunkte wird empfohlen. Für die Nachreichung von Unterlagen gilt grundsätzlich eine Frist von zwei Wochen (Eingang bei der BAV).

 

Ansprechpartner für technische Fragen ist die NOW GmbH, erreichbar per E-Mail unter ladeinfrastruktur@now-gmbh.de.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

eingeschränkt * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Das Förderprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" bietet KMUs und Gebitskörperschaften die Möglichkeit Ladepunkte zu Errichten und so die Ladeinfrastuktur für Elektrofrahzeuge auszubauen.

Weitere Informationen  
EaSi (Programm für Beschäftigung und soziale Innovation)  

Das Programm dient der Förderung der Beschäftigung und sozialen Innovation in den Mitgliedstaaten der EU und besteht aus den drei Unterprogrammen Progress, EURES sowie Mikrofinanzierung und soziales Unternehmertum. Im Zeitraum 2021–2027 wird das EaSI-Programm eine Komponente des Europäischen Sozialfonds plus (ESF+).

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Teilnahmeberechtigt sind öffentliche und private Organisationen bzw. Einrichtungen, die in den genannten Bereichen tätig sind. Dies können je nach Unterprogramm z.B. nationale, regionale und lokale Behörden, Arbeitsverwaltungen, Sozialpartner, Nichtregierungsorganisationen, Hochschuleinrichtungen und Forschungsinstitute, Finanzinstitute oder Medien sein.

Was wird gefördert?

Gefördert werden (je nach Unterprogramm) Maßnahmen zur:

– Schaffung und Sicherung eines hohen Niveaus hochwertiger und nachhaltiger Beschäftigung,

– Gewährleistung eines angemessenen und fairen sozialen Schutzes,

– Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung sowie

– Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Beispiele

- Erstellung von Studien, Berichten, Evaluierungen; Entwicklung von Mobiliätsprogrammen

- Vernetzung und Zusammenarbeit von Fachstellen und anderen Interessenten

- Durchführung von Veranstaltungen, Konferenzen, Seminaren und Schulungen

- Bereitstellung von Informations-, Beratungs-, Vermittlungs- und Einstellungsdiensten für Grenzgänger

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung erfolgt:

 

– im Rahmen der Unterprogramme Progress und EURES durch Zuschüsse von in der Regel maximal 80 Prozent (Progress) bzw. 95 Prozent (EURES) der förderfähigen Ausgaben,

 

– im Rahmen des Unterprogramms Mikrofinanzierung und Sozialunternehmen durch die Bereitstellung von Gemeinschaftsmitteln an Finanzintermediäre. Die Durchführung des Unterprogramms erfolgt insbesondere in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) bzw. dem Europäischen Investitionsfonds (EIF). Die Gemeinschaftsmittel können zur Finanzierung von Darlehen, Bürgschaften, Beteiligungen und anderen Unterstützungsmaßnahmen eingesetzt werden.

Bewerbungsverfahren

Die Durchführung des Programms erfolgt auf der Grundlage von Arbeitsprogrammen, die von der Europäischen Kommission verabschiedet werden. Die Arbeitsprogramme informieren über die förderfähigen Maßnahmen, das Verfahren zur Auswahl der zu unterstützenden Maßnahmen, die Zielgruppen und -regionen der Förderung sowie den Zeitrahmen für die Umsetzung.

In den Unterprogrammen Progress und EURES erfolgt die Antragstellung im Rahmen von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen oder Ausschreibungen.

Im Unterprogramm Mikrofinanzierung und Sozialunternehmen können Anträge ausschließlich von Finanzintermediären gestellt werden. Kleine und mittlere Unternehmen sind nicht unmittelbar antragsberechtigt, sondern profitieren mittelbar von der Verbesserung der Finanzierungsbedingungen.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Das Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) zielt ab auf auf hochwertige und nachhaltige Beschäftigung, angemessenen und fairen Sozialschutz, die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen  
ReactEU 2021-2027  

REACT-EU steht für „Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe“ (Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas) und ist eine Initiative, mit der die Maßnahmen zur Krisenbewältigung und zur Linderung der Krisenfolgen im Wege der Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronavirus-Krise und der Investitionsinitiative Plus zur Bewältigung der Coronavirus-Krise weitergeführt und ausgebaut werden. Sie wird zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des InvestEU-Fonds entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- öffentliche Einrichtungen

- Forschungseinrichtungen

Was wird gefördert?

Im Mittelpunkt der EU-Kohäsionspolitik für den Zeitrahmen 2021-2027 stehen nach wie vor die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit durch Forschung und Innovation, die digitale Wende und die Agenda zum europäischen grünen Deal sowie das Vorantreiben der europäischen Säule sozialer Rechte.

Art und Höhe der Zuwendung

Es werden förderfähige Augaben bis zu 100 Prozent finanziert. Die jeweilige Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des ReactEU-Fonds und den operationellen Programmen entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Mit der REACT-EU-Initiative stellt die Europäische Union zusätzliche Mittel zur Verfügung, um die Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern. Sie sollen zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft in Förderperiode 2021-2027 beitragen.

Weitere Informationen  
InvestEU 2021-2027  

InvestEU ist ein Investitionsprogramm, das mehrere Finanzierungsinstrumente der EU für interne Politikbereiche unter einem Dach vereint. Es handelt sich um ein Programm zur Unterstützung tragfähiger Investitionen, die der EU bei der Erholung von der Wirtschaftskrise mit langfristigen Finanzmitteln helfen werden.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des InvestEU-Fonds entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- öffentliche Einrichtungen

- Forschungseinrichtungen

Was wird gefördert?

Der Fonds „InvestEU“ ist ein marktbasiertes und nachfrageorientiertes Instrument, aber auch ein politikorientiertes Instrument. Investitionen werden in vier Kategorien verwaltet und umgesetzt.

 

- Nachhaltige Infrastruktur

- Forschung, Innovation und Digitalisierung

- KMU

- Soziale Investitionen und Kompetenzen

 

In allen vier Bereichen können strategische Investitionen getätigt werden, einschließlich wichtiger Projekte von gemeinsamem europäischem Interesse zur Unterstützung von Empfängern, deren Aktivitäten für die EU von strategischer Bedeutung sind, insbesondere im Hinblick auf den ökologischen und digitalen Wandel, eine verbesserte Widerstandsfähigkeit und die Stärkung strategischer Wertschöpfungsketten.

 

Im touristischen Bereich:

Das Programm „InvestEU“ fördert Investitionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, der Nachhaltigkeit und der Wertschöpfungsketten des Tourismus. Es wird nachhaltige, innovative und digitale Maßnahmen erleichtern, die dazu beitragen könnten, den ökologischen und klimatischen Fußabdruck des Sektors zu verringern.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des InvestEU-Fonds und den operationellen Programmen entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen Unterprogrammen des InvestEU-Fonds sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der InvestEU-Fonds wird der EU durch die Mobilisierung privater und öffentlicher Mittel zur Unterstützung eines nachhaltigen Aufschwungs langfristige Mittel zur Verfügung stellen. Damit werden Unternehmen entscheidend unterstützt, insbesondere angesichts der immer noch andauernden Krise. Darüber hinaus soll der Fonds dazu beitragen, private Investitionen für die politischen Prioritäten der EU zu mobilisieren, etwa für den Europäischen Green Deal und den digitalen Wandel.

Weitere Informationen  
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) + Kohäsionsfonds 2021-2027  

Der Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, territorialen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch Korrektur von Entwicklungsungleichgewichten zwischen seinen Regionen zu stärken. Der EFRE und der Kohäsionsfonds bilden zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds Plus und dem neu geschaffenen Fonds für einen gerechten Übergang die EU-Mittel für die Kohäsionspolitik. Der EFRE und der Kohäsionsfonds werden in der Förderperiode (2021-2027) 234 Mrd. EUR in die EU-Regionen investieren (bzw. 191 Mrd. EUR aus dem EFRE und 43 Mrd. EUR über den Kohäsionsfonds).

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.12.2027

Für wen?

Antragsberechtigte können den jeweiligen geförderten Unterprogrammen des EFRE entnommen werden.

 

Zu ihnen gehören unter anderem:

 

- private sowie juristische Personen

- kleine und mittlere Unternehmen

- wissenschaftliche Einrichtungen

- öffentliche Einrichtungen

Was wird gefördert?

Um die ökologische, sozioökonomische Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit des Tourismus langfristig zu stärken, werden die Regionen und Länder ermutigt, den Sektor durch innovative Lösungen zu verändern. Investitionen in den Tourismus sind durch alle fünf vom EFRE unterstützten politischen Ziele möglich, sofern sie die einschlägigen Ziele, die Voraussetzungen oder Mindestanforderungen für die betreffenden politischen Ziele erfüllen.

 

Ein spezifisches Ziel im Rahmen des politischen Ziels 4 (Ein sozialeres und integrativeres Europa) zielt darauf ab, das volle Potenzial von Kultur und Tourismus für eine wirtschaftliche Erholung in Verbindung mit sozialer Inklusion und ökologischer und finanzieller Nachhaltigkeit auszuschöpfen, unbeschadet der Möglichkeiten, die aus dem EFRE für diese Sektoren im Rahmen anderer spezifischer Ziele bereitgestellt werden.

 

Der Kohäsionsfonds kann tourismusbezogene Investitionen in die Umwelt und in die transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) unterstützen, insbesondere in Regionen mit stark vom Tourismus abhängiger Wirtschaft.

Beispiele

Eine Förderung aus dem EFRE erhalten Sie insbesondere dann, wenn Ihr Vorhaben folgende Tätigkeiten unterstützt:

 

- Investitionen in die Infrastruktur,

- Investitionen in den Zugang zu Dienstleistungen,

- produktive Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen (KMU),

- Ausrüstung, Software und immaterielle Vermögenswerte,

- Information, Kommunikation, Studien, Vernetzung, Zusammenarbeit, Erfahrungsaustausch und Cluster-Aktivitäten,

- technische Hilfe,

- allgemeine und berufliche Bildung, lebenslanges Lernen und Umschulung, sofern sie der Förderung des Zieles 1. dienen.

 

Eine Förderung aus dem Kohäsionsfonds erhalten Sie insbesondere dann, wenn Ihr Vorhaben folgende Tätigkeiten unterstützt:

 

- Investitionen im Umweltbereich, zum Beispiel im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und Energie, die Vorteile für die Umwelt aufweisen,

- Investitionen in das TEN-V sowie technische Hilfe,

- Information, Kommunikation und Studien.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Art und Höhe der Zuweisungen können den jeweiligen Unterprogrammen des EFRE und den operationellen Programmen, die durch die Mitgliedsstaaten erarbeitet werden, entnommen werden.

Bewerbungsverfahren

Anweisungen sowie Erklärungen zur Antragsstellung und Bewerbungsverfahren können den jeweiligen Unterprogrammen des Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie auf der Internetseite der europäischen Kommission (siehe Link) entnommen werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Der EFRE zielt darauf ab, den wirtschaftlichen, territorialen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch Korrektur von Entwicklungsungleichgewichten zwischen seinen Regionen zu stärken. Der Kohäsionsfonds zielt auf die Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten durch Investitionen in die Umwelt und die transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V) ab.

Weitere Informationen  
Suchergebnisse 11 bis 20 von 22