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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe November (Novemberhilfe)  

Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen erhalten die Novemberhilfe (Zuschüsse) als finanzielle Hilfe in der Corona-Krise. Diese können die Novemberhilfe beantragen, wenn sie im November 2020 aufgrund der Corona-Pandemie von den Schließungsverordnungen der Länder betroffen sind. Für die Novemberhilfe stehen Zuschüsse mit einem Gesamtvolumen von voraussichtlich bis zu EUR 10 Milliarden zur Verfügung.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

31.01.2021

Für wen?

Gefördert werden

- alle Unternehmen, auch öffentliche, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund der Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen) sowie

- alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsverordnungen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen).

 

Zudem gilt:

- Beherbergungsbetriebe: Hotels werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen.

- Verbundene Unternehmen: Diese sind antragsberechtigt, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.

Was wird gefördert?

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. Euro, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt (Kleinbeihilfenregelung der EU).

 

Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Förderung wird für die Dauer der Schließungen im November 2020 gezahlt. Die Novemberhilfe umfasst Zuschüsse in Höhe der folgenden Vergleichsumsätze:

- 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 pro Woche der Schließungen,

- für Soloselbstständige: durchschnittlicher Monatsumsatz im Jahre 2019,

- für Existenzgründer: Monatsumsatz im Oktober 2020 oder monatlicher Durchschnittsumsatz seit Gründung für Unternehmen, die nach dem 31.10.2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben.

 

Damit die Novemberhilfe schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen. Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

- Soloselbstständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu EUR 5.000; andere Unternehmen erhalten bis zu EUR 10.000.

- Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe.

- Die Antragstellung für Abschlagszahlungen startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25.11.2020).

- Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.

Bewerbungsverfahren

Das Antragsverfahren ist elektronisch und erfolgt durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Soloselbstständige sind unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, wenn der Förderhöchstsatz EUR 5.000 nicht übersteigt. Die Anträge für die Novemberhilfe und Novemberhilfe plus können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Die Verwaltung der Novemberhilfe und Novemberhilfe plus erfolgt über die Länder. Die Auszahlung soll über die Überbrückungshilfe-Plattform durch die Länder erfolgen. Die Anträge können bis zum 31.01.2021 gestellt werden.

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

ja * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Schnelle Hilfe für betroffene Soloselbstständige, Unternehmen und ihre Beschäftigten, die im November von den Schließungsverordnungen zur Eindämmung der Pandemie betroffen sind.

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