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Unser Förderwegweiser listet wichtige Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes und der Bundesländer auf, welche speziell nach den Anforderungen der Tourismuswirtschaft selektiert wurden.
Neben der Volltextsuche helfen Ihnen drei einfache Fragen, um für Sie und Ihr Unternehmen die optimalen Suchergebnisse zu erhalten. In unseren Tipps geben wir weitere Hinweise. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Förderwegweiser

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Leistungssteigerung und Innovationsförderung im Tourismus – Studien und Konzepte zur Zukunft eines wiedererstarkten Tourismus (LIFT Wissen)  

Im Rahmen der Förderbekanntmachung zur Leistungssteigerung und Innovationsförderung im Tourismus (LIFT) mit dem Titel „Innovative Modellprojekte zur Leistungssteigerung im Tourismus“ vom 18. Oktober 2018 wurden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) neue und ideenreiche Projekte gefördert, die eine Multiplikationsfunktion übernehmen und dadurch zur Steigerung der Leistungs- und Wett-bewerbsfähigkeit der Tourismuswirtschaft beitragen. Mit der vorliegenden Förderbekanntmachung LIFT Wissen verfolgt das BMWi das Ziel, neues tourismusbezogenes Wissen zu generieren. Das Ziel soll erreicht werden, indem Erkenntnisse zum Tourismus der Zukunft, den wesent-lichen Trends und ökonomischen Herausforderungen aufbereitet werden. Das erzeugte Wissen soll politikberatend als Expertise und durch Veröffentlichung der Projektergebnisse auch für Verbände und Unternehmen verwendbar sein. Das BMWi beabsichtigt für die vorliegende Fördermaßnahme in der Förderrunde 2021 bis zu 1.000.000 EUR finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Fördergebiet

bundesweit

Geltungsdauer

30.11.2021

Für wen?

Eine Antragstellung für Einzel- und Verbundprojekte ist grundsätzlich für gewerbliche und nicht-gewerbliche Einrich-tungen und Organisationen, insbesondere auch aus dem Wissenschafts- und Forschungsbereich (z. B. Hochschulen, Forschungseinrichtungen), möglich. Die Vernetzung zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zwecks Wissenstransfer wird bei der Auswahl der Projekte positiv bewertet.

Was wird gefördert?

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Tourismuswirtschaft sind massiv.

 

Gutachten, Studien und Konzepte sollen Wege aufzeigen, wie den aktuellen Herausforderungen (z. B. Reisebeschrän-kungen im nationalen und internationalen Reiseverkehr, Einschränkungen touristischer Angebote, Fachkräftegewin-nung, Strukturwandel in der Wertschöpfungskette etc.) begegnet werden kann. Der Schwerpunkt soll dabei auf einem starken und nachhaltigen Tourismus der Zukunft liegen.

 

Die vorliegende Förderbekanntmachung adressiert sowohl wissenschaftlich-empirische Untersuchungen als auch Konzepte und Machbarkeitsstudien zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie sowie zur Gestaltung einer nachhaltigen und auch an qualitativen Zielen ausgerichteten Entwicklung des Tourismus.

 

Jedes Projekt muss einen aktuellen Bezug zur Zukunft des Tourismus und dem Wirtschaftsfaktor Tourismus haben. Ein wesentlicher Beitrag ist die Verwendbarkeit der Ergebnisse für eine evidenzbasierte Tourismuspolitik nach dem Abklingen der Corona-Pandemie. Es werden Projekte gefördert, die einen deutlichen Mehrwert für Politik und/oder Wirtschaft im Sinne eines Erkenntnisgewinns aufweisen.

 

Unter allen geförderten Projekten wird eine gewisse thematische Breite entlang der im Folgenden genannten Förder-bereiche angestrebt:

 

–Erarbeitung von Lösungen aktueller tourismuspolitischer Herausforderungen, insbesondere bei der Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie; innovative Ansätze zur Stärkung des Tourismus in der Zeit nach der Pandemie;

 

– Heben von wirtschaftlichen Potenzialen des Tourismusstandorts Deutschland (für Incoming-, Outgoing- und Binnentourismus) mittels innovativer Ansätze zur Stärkung des Tourismus in der Zeit nach der Corona-Pandemie,

 

– Wissen/Konzepte zur Wiederbelebung des Tourismus unter Berücksichtigung der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Wirtschaft, Ökologie, Soziales) – im Sinne eines „Build-back-better“-Gedankens,

 

– Unterstützung eines nachhaltigen und wirtschaftlich erfolgreichen Qualitätstourismus und zukunftsfähige Entwick-lung des Tourismus unter Berücksichtigung der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Wirtschaft, Ökologie, Soziales) sowie im Hinblick auf eine stärkere Krisenresilienz,

 

–Schließung von Wissenslücken über Aspekte des Wirtschaftsfaktors Tourismus.

Art und Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der direkten Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege einer Anteilfinanzierung gewährt.

 

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, welche im Antrag dargestellt sind. Dazu gehören insbesondere die tatsächlichen projektbezogenen Personalausgaben (z. B. Bruttoentgelt, Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben, Kosten für die gesetzliche Unfallversicherung) sowie projektbezogene Sachausgaben. Für Gebietskörperschaften und sonstige Organisationen dienen die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben als Bemessungsgrundlage. Förderfähig sind auch zusätzliche Ausgaben im Zusammenhang mit internationaler Kooperation (insbesondere Koordination, Information) bei Projekten grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Im Fall von grenzüberschreitender Zusammenarbeit werden die Projektpartner auf deutscher Seite gefördert.

 

Es wird eine angemessene Eigenbeteiligung von mindestens 20 Prozent der entstehenden zuwendungsfähigen Ausgaben vorausgesetzt. Eine darüber hinausgehende Förderquote ist nur in besonderen Konstellationen möglich. Die durchschnittliche Förderquote über alle Partner eines Projekts soll jedoch 80 Prozent nicht überschreiten.

 

Gefördert werden können nur Projekte mit einer Zuwendungssumme von mindestens 25.000 EUR.

Bewerbungsverfahren

Die Laufzeit der geförderten Projekte soll grundsätzlich zum 30. November 2021 enden und abgeschlossen sein. Soll ein Projekt gefördert werden, das im Zusammenhang mit einem größeren Projektvorhaben steht, welches über den 30. November 2021 hinausgeht, so ist dies im Antragsformular entsprechend kenntlich zu machen.

 

Das Auswahl- und Förderverfahren ist mehrstufig angelegt. Es erfolgt zunächst die Einreichung einer Interessenbekundung. Werden Antragstellende nach Begutachtung zur Einreichung eines formellen Förderantrags aufgefordert, reichen diese eine Projektvorstellung unter Berücksichtigung der in der Förderrichtlinie beschriebenen Inhalte sowie die De-minimis-Erklärung entsprechend ein, siehe Link.

 

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMWi für das Interessenbekundungsverfahren und die Vorauswahl das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes beauftragt.

 

Fachliche Fragen richten Sie bitte an:

 

Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

Karl-Scharfenberg-Straße 53

D-38229 Salzgitter

Ansprechperson ist: Herr Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack

E-Mail: h-d.quack@kompetenzzentrum-tourismus.de

(Bitte „Projektförderung“ zu Beginn der Betreff-Zeile eintragen.)

 

Es wird ausdrücklich um Kommunikation per E-Mail gebeten.

 

Ein Vordruck für die Einreichung der Interessenbekundung kann unter der Internetadresse www.kompetenzzentrum-tourismus.de/tourismusfoerderung/lift-wissen abgerufen oder unmittelbar beim Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes angefordert werden.

 

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes nimmt bis zum 23. August 2021 Bewerbungen entgegen.

 

Die bewilligende Stelle ist das BAFA.

Hausanschrift: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn

Internet: www.bafa.de

Kombinierbarkeit mit anderen Förderprogrammen*

nein * Bitte beachten Sie die Hinweise in den Ausschreibungen des Förderprogramms

Fazit (kurz und kompakt)

Die Fördermaßnahme LIFT Wissen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) soll in der Förderrunde 2021 dazu beitragen, die Tourismuswirtschaft vorausblickend bei der Bewältigung der Folgen der Covid-19-Pandemie zu unterstützen. Mit der vorliegenden Förderbekanntmachung LIFT Wissen verfolgt das BMWi das Ziel, neues tourismusbezogenes Wissen zu generieren. Das Ziel soll erreicht werden, indem Erkenntnisse zum Tourismus der Zukunft, den wesentlichen Trends und ökonomischen Herausforderungen aufbereitet werden. Das erzeugte Wissen soll politikberatend als Expertise und durch Veröffentlichung der Projektergebnisse auch für Verbände und Unternehmen verwendbar sein.

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